Einfache Sprache
Monheim am Rhein trauert um Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe
Die Stadt Monheim am Rhein trauert um ihre Ehrenbürgermeisterin Ingeborg Friebe.
Ingeborg Friebe starb am Dienstag, 11. August.
Die Stadt nennt als Alter 95 Jahre.
Die Stadt würdigt Ingeborg Friebe als bedeutende Persönlichkeit der Stadtgeschichte.
Wer war Ingeborg Friebe?
Ingeborg Friebe war langjährige Bürgermeisterin der Stadt Monheim am Rhein.
Ingeborg Friebe war früher Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags.
Bürgermeisterin Sonja Wienecke würdigte Ingeborg Friebe als beeindruckende Frau.
Bürgermeisterin Sonja Wienecke nannte Ingeborg Friebe eine große Persönlichkeit der Stadt.
Monheim am Rhein habe Ingeborg Friebe sehr viel zu verdanken.
Politisches Wirken für die Selbstständigkeit
Das politische Wirken von Ingeborg Friebe war eng mit Monheims Entwicklung verbunden.
Ingeborg Friebe setzte sich 1975 für die Wiedererlangung der Monheimer Selbstständigkeit ein.
Ingeborg Friebe setzte sich 1976 für die Wiedererlangung der Monheimer Selbstständigkeit ein.
Baumberg und Monheim waren zuvor in Düsseldorf eingemeindet worden.
Die kommunale Neugliederung führte zu dieser Einreichung.
Der Verfassungsgerichtshof erklärte die Eingemeindung Ende 1975 verfassungswidrig.
Danach stand eine Zusammenlegung von Monheim mit Langenfeld im Raum.
Ingeborg Friebe gewann nach Angaben der Stadt Unterstützerinnen und Unterstützer.
Ingeborg Friebe gewann Unterstützerinnen und Unterstützer über Parteigrenzen hinweg.
Ingeborg Friebe wollte ein selbstständiges Monheim erreichen.
Entscheidung im Landtag
Die entscheidende Abstimmung fand am 19. Mai 1976 im Landtag statt.
Nach mehr als drei Stunden Debatte stimmten 103 Abgeordnete dagegen.
Die Abgeordneten stimmten gegen die geplante Zusammenlegung mit Langenfeld.
88 Abgeordnete stimmten für die geplante Zusammenlegung.
In der Bevölkerung erhielt Ingeborg Friebe den Beinamen „Mutter Courage“.
Dieser Beiname entstand wegen ihres erfolgreichen Einsatzes.
Mehr als 21 Jahre als Bürgermeisterin
Im Oktober 1976 gewann die SPD mit Ingeborg Friebe als Spitzenkandidatin.
Die Stadt nennt als Ergebnis die absolute Mehrheit bei der Kommunalwahl.
Am 21. Oktober wählte der Rat Ingeborg Friebe zur Bürgermeisterin.
Ingeborg Friebe war die erste Frau in diesem Amt.
Ingeborg Friebe blieb mehr als 21 Jahre an der Spitze der Stadt.
Entwicklungen in ihrer Amtszeit
Die Stadt nennt für die Amtszeit viele Entwicklungen.
Diese Entwicklungen prägten Monheim am Rhein bis heute.
Die Stadt nennt den Ausbau der sozialen Infrastruktur.
Die Stadt nennt den Ausbau der technischen Infrastruktur.
Die Stadt nennt die Eröffnung des Freibads.
Die Stadt nennt die Feuer- und Rettungswache.
Die Stadt nennt die Gründung der ersten Gesamtschule.
Die Stadt nennt die Ansiedlung des Bayer-Pflanzenschutzzentrums.
Die Stadt nennt die Verlegung der Bahngleise aus der Innenstadt.
Die Stadtmitte wurde in ihrer Amtszeit entscheidend verändert.
Mit dem Bau der beiden Rathaus-Center-Abschnitte entstand in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren erstmals eine zentrale Mitte.
Ingeborg Friebe war 1973 an der Gründung des deutsch-israelischen Studienkreises beteiligt.
Der Studienkreis gehörte zur Volkshochschule.
Aus diesen Beziehungen entwickelte sich 1989 die Städtepartnerschaft mit Tirat Carmel.
Ingeborg Friebe engagierte sich über viele Jahre für den Erhalt von Haus Bürgel.
Karriere in der Landespolitik
Ingeborg Friebe war parallel zu ihrem Bürgermeisteramt auf Landesebene aktiv.
Ingeborg Friebe gehörte von 1975 bis 1995 dem nordrhein-westfälischen Landtag an.
Ingeborg Friebe gewann 1980 das Direktmandat in ihrem Wahlkreis.
Ingeborg Friebe gewann 1985 das Direktmandat in ihrem Wahlkreis.
Ingeborg Friebe gewann 1990 das Direktmandat in ihrem Wahlkreis.
1985 wählte der Landtag Ingeborg Friebe zur Vizepräsidentin.
Von 1990 bis 1995 war Ingeborg Friebe Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtags.
Ingeborg Friebe war die erste Frau in diesem Amt.
Leben, Familie und beruflicher Weg
Ingeborg Friebe wurde am 20. April 1931 in Braunschweig geboren.
Der Geburtsname von Ingeborg Friebe war Röhr.
Ingeborg Friebe gehörte seit 1950 der SPD an.
Ingeborg Friebe arbeitete viele Jahre für den Deutschen Gewerkschaftsbund.
Ingeborg Friebe arbeitete auch für die Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen.
Ende 1966 zog Ingeborg Friebe mit ihrem Ehemann Horst Friebe nach Baumberg.
Ingeborg Friebe zog mit den beiden Söhnen nach Baumberg.
1969 wurde Ingeborg Friebe in den Monheimer Rat gewählt.
1969 wurde Ingeborg Friebe in den Kreistag des Rhein-Wupper-Kreises gewählt.
Auszeichnungen und Würdigungen
Nach dem Ende ihrer Amtszeit blieb Ingeborg Friebe in der Kommunalpolitik tätig.
Ingeborg Friebe war zunächst stellvertretende Bürgermeisterin.
1999 schied Ingeborg Friebe aus dem Rat aus.
Ingeborg Friebe erhielt mehrere Auszeichnungen für ihr Engagement.
Die Stadt nennt mehrere Ehrungen mit dem Bundesverdienstkreuz.
1991 ernannte die österreichische Partnerstadt Wiener Neustadt Ingeborg Friebe zur Ehrenbürgerin.
1996 erhielt Ingeborg Friebe den Ehrenring.
Die Stadt Monheim am Rhein nennt den Ehrenring als höchste Auszeichnung der Stadt.
Im Jahr 2000 wurde Ingeborg Friebe zur Ehrenbürgermeisterin ernannt.
Die Stadt nennt als Grund die Lebensleistung zum Wohle der Stadt.
Die Stadt sagt, diese Auszeichnung sei in Monheim am Rhein einmalig.
Zum 90.
Geburtstag am 20. April 2021 benannte die Stadt einen Platz um.
Der neue Name ist Ingeborg-Friebe-Platz.
Der Platz liegt rund um den Busbahnhof.
Kondolenzbuch und Trauerfahnen
Als Zeichen der Trauer setzt die Stadt die Fahnen vor dem Rathaus.
Die Trauerfahnen hängen am Mittwoch, 12. August, auf Halbmast.
Ein Kondolenzbuch liegt im Rathaus aus.
Der Zeitraum beginnt am Donnerstag, 13. August.
Das Kondolenzbuch liegt im