Machbarkeitsstudie skizziert Entwicklungsmöglichkeiten für Hengsteyseeufer und Koepchenwerk

Machbarkeitsstudie für Herdecke: Entwicklungsmöglichkeiten rund um Koepchenwerk und Hengsteysee, inklusive Uferweg, Rad- und Fußverkehr.

Von Redaktionsteam Herdecke2 Min. Lesezeit
Vier Personen bei der Vorstellung der Machbarkeitsstudie (v. l.): Daniel Matißik, Helen Rohde, Bürgermeisterin Iris Stalzer.

Foto: Adametz

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Eine neue Machbarkeitsstudie zeigt, welche Entwicklungsmöglichkeiten die Stadt Herdecke für das Umfeld von Koepchenwerk und Hengsteysee sieht. Die Pressemitteilung dazu stammt vom 24. September 2026; die zugehörige Mail ging am selben Tag um 07:03 Uhr ein. Vorgestellt wurde die Studie bereits in einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Tourismus, des Ausschusses für Bauen, Planen und Verkehr sowie des Ausschusses für Umwelt und Klima.

Erarbeitet wurde die Untersuchung von Helen Rohde aus dem Amt für Freianlagen und Gewässer. Nach Angaben der Stadt steht die Prüfung auch im Zusammenhang mit der Internationalen Gartenausstellung 2027.

Welche Bereiche die Studie untersucht

Im Mittelpunkt stehen mehrere Bausteine für eine mögliche Weiterentwicklung des Gebiets. Genannt werden die Aufwertung des Ankunftsbereichs Schiffwinkel, die Uferpromenade und das Koepchenwerk. Ziel ist es, die landschaftlichen, touristischen und kulturhistorischen Rahmenbedingungen des Areals so zu nutzen, dass sich der Bereich langfristig weiterentwickeln kann.

Die Studie nennt dabei unter anderem:

  • eine klarere Strukturierung des Uferwegs,
  • Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr,
  • eine stärkere Einbindung des Koepchenwerks in den Naturraum,
  • bessere Wegebeziehungen und eine gezieltere Besucherlenkung,
  • den Lückenschluss von Ruhrhöhenwanderweg beziehungsweise Ruhrtalsteig über das Schieberhaus des Koepchenwerks.

Auch aus touristischer Sicht sieht die Untersuchung Entwicklungsmöglichkeiten für den Bereich.

Studie ist Grundlage, keine kurzfristige Zusage

Nach Darstellung der Stadt versteht sich die Machbarkeitsstudie als strategische Grundlage. Sie bedeutet ausdrücklich nicht, dass die darin beschriebenen Ideen kurzfristig umgesetzt werden. Derzeit arbeitet die Verwaltung daran, die einzelnen Maßnahmen zu priorisieren.

Für diese Priorisierung soll eine Bewertungsmatrix genutzt werden. Dabei spielen nach Angaben der Stadt vor allem drei Punkte eine Rolle: die Kosten, die Möglichkeit zur Akquise von Fördermitteln sowie die Beteiligung verschiedener Eigentümerinnen und Eigentümer der betroffenen Flächen.

Ob Maßnahmen später tatsächlich umgesetzt werden können, hängt demnach von weiteren Abstimmungen ab. Als wichtige Faktoren nennt die Stadt unterschiedliche Eigentumsverhältnisse rund um Koepchenwerk und Hengsteysee sowie erforderliche Genehmigungen.

Wie es weitergehen soll

Erst nach Abschluss der Priorisierung könnten erste Entwurfsplanungen folgen. Danach wäre die Umsetzung erster Maßnahmen der nächste Schritt.

Die vollständige Machbarkeitsstudie ist im Ratsinformationssystem der Stadt Herdecke abrufbar: https://sessionnet.owl-it.de/herdecke/bi/info.asp.

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