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Erziehungsberatungsstelle Kreis Wesel in Dinslaken wird 70

Von Redaktion LK Wesel2 Min. Lesezeit
hinten v.l.: Bernadette Nohlen, Christian Weißenbruch, Birgit Napierski, Dr. Annette Schneider, Dorothee Meimers. vorne sitzend: Jan Joscha Hegemann, Manuela Schönhoff.

hinten v.l.: Bernadette Nohlen, Christian Weißenbruch, Birgit Napierski, Dr. Annette Schneider, Dorothee Meimers. vorne sitzend: Jan Joscha Hegemann, Manuela Schönhoff.Foto: Kreisverwaltung Wesel

hinten v.l.: Bernadette Nohlen, Christian Weißenbruch, Birgit Napierski, Dr. Annette Schneider, Dorothee Meimers. vorne sitzend: Jan Joscha Hegemann, Manuela Schönhoff.Foto: Kreisverwaltung Wesel

Die Erziehungsberatungsstelle des Kreises Wesel in Dinslaken feiert 70 Jahre Bestehen.

Im September 2026 begeht die Stelle ihr Jubiläum.

Die Eröffnung fand am 11. September 1956 statt.

Der Kreis ordnete die Beratungsstelle damals als Pionier ein.

Der Kreis nennt die kommunale Erziehungsberatung als Bezugspunkt.

Heute bietet die Beratungsstelle ein etabliertes Angebot.

Das Angebot richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche.

Kreisdirektor Ralf Berensmeier sprach über alle Anliegen und Sorgen.

Familien können sich mit ihren Anliegen an die Erziehungsberatung wenden.

Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten in Beratungsteams.

Die Beratung erfolgt kostenfrei.

Die Beratung erfolgt unabhängig.

Die Beratungsarbeit erfolgt unter Schweigepflicht.

Ralf Berensmeier nannte das Angebot eine große Unterstützung.

Er sagte das für die Menschen vor Ort.

Mehr Nachfrage seit 2010

Der Kreis beschreibt eine steigende Nachfrage in den vergangenen Jahren.

Im Jahr 2010 betreute die Stelle 456 Fälle.

Im Jahr 2025 betreute die Stelle 718 Fälle.

Der Kreis rechnet daraus eine Steigerung von 63,5 Prozent.

Der Zeitraum umfasst 15 Jahre.

Der Kreis sagt, dass einige Fälle weniger intensiv betreut werden.

Der Kreis sagt auch, dass Wartezeiten länger geworden sind.

Schwerpunkte der Beratung

Zu den häufigsten Anliegen zählen Konzentrations- und Lernprobleme.

Zu den häufigsten Anliegen zählen auch Schulprobleme.

Die Beratungsstelle nennt Verhaltensauffälligkeiten als häufiges Thema.

Emotionale Störungen gehören nach Kreisangaben zu den häufigen Themen.

Familäre und soziale Konfliktlagen kommen nach Kreisangaben häufig vor.

Probleme im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung nahmen deutlich zu.

Das berichtet der Kreis.

Warum die Anfragen komplexer werden

Christian Weißenbruch leitet den Beratungsdienst des Kreises Wesel.

Er nennt zunehmend unterschiedliche Wertesysteme als Grund.

Er nennt veränderte Familienstrukturen als weiteren Grund.

Er nennt vielfältige Einflüsse durch soziale Medien.

Er nennt auch Einflüsse durch künstliche Intelligenz.

Er spricht außerdem von verunsichernden gesellschaftlichen Entwicklungen.

Er nennt wandelnde Schul- und Ausbildungssituationen als Faktor.

Weißenbruch sagt, dass Anlässe dadurch komplexer werden.

Er sagt auch, dass Anforderungen an die Beratungsarbeit steigen.

Wer in der Beratungsstelle arbeitet

In der Beratungsstelle arbeiten Fachkräfte aus mehreren Bereichen.

Die Fachbereiche sind Psychologie, Sozialarbeit und Pädagogik.

Auch Heilpädagogik gehört nach Kreisangaben dazu.

Die Fachkräfte arbeiten interdisziplinär zusammen.

Sie bieten Beratung an.

Sie bieten Diagnostik an.

Sie bieten Therapie an.

Neben Einzelfallarbeit gibt es Gruppenangebote.

Der Kreis nennt außerdem Präventionskurse.

Kontakt zur Beratungsstelle

Der Kreis nennt eine Website für Informationen zu den Angeboten.

Die Adresse lautet www.kreis-wesel.de.

Der Kreis nennt auch eine Telefonnummer für Anfragen.

Die Nummer lautet 0281/207-5915.

Hintergrund zur Einrichtung

Der Kreis ordnet die Beratungsstelle als zehnte in Nordrhein-Westfalen ein.

Der Kreis nennt sie als zweite eines Landkreises.

In den frühen 1950er-Jahren entstand nach Kreisangaben ein neues Bewusstsein.

Das Bewusstsein galt jungen Menschen und ihren Familien.

Der Kreis nennt Folgen von Krieg, Not und Vertreibung als Ausgangslage.

Der Kreis sagt, es sollte mehr Beratung und Hilfe geben.

1975 entstand der Kreis Wesel durch kommunale Neugliederung.

Mit der Entstehung übertrugen kreisangehörige Städte eine gesetzliche Pflichtaufgabe.

Diese Pflichtaufgabe betraf Erziehungsberatung.

Die Städte übertrugen die Aufgabe an den Kreis Wesel.

Der Kreis nennt dazu eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung.

So entstand nach Kreisangaben ein flächendeckendes Versorgungssystem.

Das System vernetzt Beratungsstellen in Dinslaken, Moers, Kamp-Lintfort und Xanten.

Der Kreis nennt zusätzlich zwei vertraglich eingebundene Beratungsstellen.

Diese Beratungsstellen gehören zu Caritas-Verbänden.

Der Kreis nennt die Standorte Wesel und Rheinberg.

Der Kreis sagt, die Organisation erleichtere die Finanzierung.

Der Kreis sagt auch, die Organisation erleichtere die Sicherstellung.

Es geht um ein hochwertiges Beratungsangebot.

Der Kreis sagt, das System habe sich bis heute bewährt.

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