Einfache Sprache
November-Gedenktage: Erinnern statt Vergessen
### Gedenken im November in Deutschland
Im November gibt es viele Gedenktage in Deutschland.
Diese Tage sind wichtig, um an Opfer von Gewalt zu denken.
Die Gedenktage erinnern auch an:
- Den Nationalsozialismus und seine Gräueltaten.
- Die Weltkriege.
Die Veranstaltungen helfen, die Geschichte nicht zu vergessen.
Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen mitzumachen.
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### Gedenkveranstaltung zum 9.
November: Reichspogromnacht
Am 9.
November gibt es eine Veranstaltung im jüdischen Museum.
Dort erinnern Menschen an die Reichspogromnacht.
Das ist eine sehr schlimme Nacht im Jahr 1938.
In dieser Nacht zerstörten Nazis jüdische Häuser und Geschäfte.
Viele Menschen wurden verletzt, festgenommen oder getötet.
Es gibt dort:
- Eine Kranzniederlegung im Museumsgarten.
- Eine Lesung von der Autorin Caroline von Gries.
- Musik von Josefin Rabehl mit eigenen Liedern.
*Erklärung:*
**Reichspogromnacht** bedeutet: Die Nacht vom 9. auf den 10.
November 1938.
Dort griffen Nationalsozialisten jüdische Menschen und Gebäude an.
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### Volkstrauertag 2025: Feier am Wulfener Ehrenmal
Der Volkstrauertag ist am Sonntag.
Er erinnert an Opfer von Krieg und Gewalt.
2025 gibt es eine zentrale Feier in Wulfen.
Diese Veranstaltung organisiert der Bürgerschützenverein.
Der Ablauf:
- 9:30 Uhr: Gottesdienst in der St.
Matthäus-Kirche.
- Dann gehen die Gruppen zum Wulfener Ehrenmal.
Dort passiert:
- Begrüßung durch den Vorsitzenden.
- Reden von der Geschichtsgruppe und Heimatverein.
- Kranzniederlegung durch besondere Gäste.
- Musik von der Blasmusik Wulfen.
- Abschlussworte von Michael Diekert.
*Erklärung:*
**Volkstrauertag** ist ein deutscher Gedenktag für Kriegsopfer.
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### Ewigkeitssonntag am 23.
November: Gedenken an Zwangsarbeiter
Am 23.
November ist der Ewigkeitssonntag.
Dieser Tag heißt auch Totensonntag.
Er ist ein evangelischer Gedenktag.
Die Gedenkfeier beginnt um 14:45 Uhr am Waldfriedhof Holsterhausen.
Dort gibt es eine Andacht vor der Trauerhalle.
Danach gehen die Teilnehmer zur Grabstätte der Zwangsarbeiter.
Zwangsarbeiter waren Menschen, die im Krieg arbeiten mussten.
Bei der Veranstaltung gibt es eine besondere Übergabe:
Dr.
Marius Seydel vom Volksbund für Kriegsgräber zeigt eine neue Liste.
Diese Liste nennt alle bekannten Toten auf dem "Russenfriedhof".
*Erklärung:*
**Ewigkeitssonntag** ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr.
Er dient zum Gedenken an Verstorbene.
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### Projekt "Plennyje": Namen und Gräber bei Zwangsarbeitern
Die Liste kommt vom Projekt "Plennyje".
Dieses Projekt forscht zu sowjetischen Kriegsgefangenen.
Das Ziel von "Plennyje" ist:
- Namen der Toten zu finden.
- Wo sie begraben sind, genau zu dokumentieren.
- Eine vollständige Gräberliste zu erstellen.
*Erklärung:*
**Plennyje** ist ein Forschungsprojekt zu sowjetischen Kriegsgefangenen.
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### Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger
Die Veranstalter bitten Sie:
- Merken Sie sich die Termine.
- Kommen Sie zu den Gedenkfeiern.
- Helfen Sie mit, dass das Gedenken lebt.
So zeigen wir gemeinsam:
- Wir vergessen Gewalt und Diktatur nicht.
- Wir setzen ein Zeichen für Frieden und Respekt.