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Breitbandausbau im Kreis Lippe: Förderantrag für 14.000 Adressen

Von Kreis Lippe2 Min. Lesezeit

Förderantrag für den Glasfaserausbau

Der Kreis Lippe stellt gemeinsam mit neun Kommunen einen Antrag.

Der Antrag ist für geförderten Breitbandausbau.

Am Verfahren beteiligen sich die Städte Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Lage.

Am Verfahren beteiligen sich außerdem Lemgo, Lügde und Schieder-Schwalenberg.

Am Verfahren beteiligen sich außerdem die Gemeinden Extertal, Leopoldshöhe und Schlangen.

Der gemeinsame Antrag umfasst den Ausbau für rund 14.000 Adressen.

Der Antrag umfasst außerdem rund 16.800 Haushalte.

Die geschätzte Fördersumme liegt bei etwa 56,7 Millionen Euro.

Landrat Meinolf Haase erwartet eine Entscheidung bis Ende des Jahres.

Wenn die Bewerbung erfolgreich ist, verlegt der Kreis rund 600 Kilometer Trassen.

Der Kreis nennt diese Berechnungen eigene.

Der Kreis will außerdem rund 170 Kilometer vorhandene Infrastruktur mitnutzen.

Der Kreis Lippe koordiniert das Großprojekt über seine Stabsstelle Digitalisierung.

In den teilnehmenden Kommunen informieren die Bürgermeister über die Ausbausituation.

Die Bürgermeister informieren auch über die Kosten des Projekts.

Torben Blome ist Co-Sprecher der lippischen Bürgermeisterkonferenz.

Torben Blome nennt die Abgabe des Förderantrages in Berlin entscheidend.

Er nennt diese Abgabe eine Weichenstellung.

Hintergrund zum Programm „Gigabit-Richtlinie 2.0“

Das aktuelle Förderprogramm heißt „Gigabit-Richtlinie 2.0“.

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung bringt die Richtlinie heraus.

Das geschieht auf Bundesebene.

Das Programm wird am 31. März 2026 veröffentlicht.

Die Veröffentlichung ist auf Bundesebene.

Die Antragsfrist endet am 15. September.

Die Förderquote hängt von der Finanzlage der beteiligten Kommunen ab.

Die Förderquote liegt nach Angaben bei 85 bis 95 Prozent.

Förderfähig sind Adressen mit Bandbreiten unter 300 Megabit pro Sekunde.

Das gilt im Download.

Förderfähig sind Adressen mit Bandbreiten unter 150 Megabit pro Sekunde.

Das gilt im Upload.

Die Förderung gilt nur, wenn die Adressen nicht versorgt werden.

Das gilt durch einen Netzanbieter.

Die Versorgung soll in den nächsten fünf Jahren erfolgen.

Dann sollen höhere Bandbreiten möglich sein.

Vergangene Projekte im Kreis Lippe

Der Kreis Lippe führt von 2016 bis 2023 einen geförderten Breitbandausbau durch.

Am Projekt beteiligen sich 15 kreisangehörige Kommunen.

Das Projekt erschließt rund 15.000 Haushalte.

Die Fördersumme liegt bei etwa 27 Millionen Euro.

Der Fokus liegt auf Adressen mit einer Versorgungsrate unter 30 Megabit.

Das gilt pro Sekunde.

Der eigenwirtschaftliche Ausbau ohne Förderung bleibt danach in der Folge in Grenzen.

Teilweise realisieren Netzanbieter auch angekündigte Netzausbauten nicht.

Glasfaseranteil nach Angaben des Bundes

Der Kreis Lippe weist laut Gigabit-Grundbuch des Bundes einen Glasfaseranteil auf.

Der durchschnittliche Glasfaseranteil liegt bei rund 72 Prozent.

Für Nordrhein-Westfalen nennt das Gigabit-Grundbuch einen Durchschnittswert.

Dieser Durchschnittswert liegt bei rund 85 Prozent.

Für die gesamte Bundesrepublik nennt das Gigabit-Grundbuch einen Durchschnittswert.

Dieser Durchschnittswert liegt bei rund 81 Prozent.

Weitere Informationen

Weitere Informationen gibt es unter dem Stichwort „Breitbandausbau“.

Die Website des Kreises Lippe lautet www.kreis-lippe.de.

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