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ver.di kritisiert WDR-Pläne zu Programmverknappung und Stellenabbau

Von Herold Politik2 Min. Lesezeit

Der Westdeutsche Rundfunk hat nach Angaben von ver.di weitreichende Pläne bekanntgegeben.

Die Pläne betreffen die Verknappung des Programmangebots.

Die Pläne betreffen auch Stellenstreichungen.

Außerdem betreffen die Pläne den Abbau von Beschäftigung.

Das betrifft freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

ver.di kritisiert zugleich die Medienpolitik der Länder.

Die Gewerkschaft sieht darin ein Versagen in der Rundfunkfinanzierung.

Geplante Einschnitte beim Westdeutschen Rundfunk

Nach der Mitteilung betrifft die Planung zunächst 76 Programmangebote.

Diese 76 Programmangebote nennt ver.di nicht.

Bis 2030 soll die bisherige Zahl von 600 Programmformaten halbiert werden.

Zugleich soll bis 2030 jede dritte Stelle nicht mehr neu besetzt werden.

Das entspricht nach Angaben von ver.di etwa 130 Vollzeitstellen.

Allein in den Lokalzeiten sollen demnach 100 Stellen abgebaut werden.

ver.di nennt als Betroffene Angestellte durch Versetzungen.

ver.di nennt auch freie Medienschaffende durch die Beendigung ihrer Beschäftigung.

ver.di nennt freie Medienschaffende auch durch erhebliche Einschränkungen.

Zusätzlich soll Personal durch weitere Stellenverschiebungen quer durch das Bundesland versetzt werden.

Kritik von ver.di

Christoph Schmitz-Dethlefsen gehört dem ver.di-Bundesvorstand an.

Er ist dort für Medien zuständig.

Schmitz-Dethlefsen sagt, die Pläne zeigten ein weiteres Abbauen.

Das betrifft auch das bevölkerungsreichste Bundesland.

Es betrifft auch die größte Landesrundfunkanstalt.

Er kritisiert, dass dabei Programmvielfalt abgebaut werde.

Er kritisiert zudem, dass Personal abgebaut werde.

Er sagt, die Rundfunkpolitik spare die Sender kaputt.

Er sagt, diese Politik führe auch zu weniger Sendungen.

Er sagt, das betreffe die Breite der Gesellschaft.

Schmitz-Dethlefsen sagt, die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger werde gefährdet.

Er nennt als Grund das finanzierte Programm durch die Haushaltsabgabe.

Er sagt auch, private Medien verzeichneten ständig steigende Abo-Preise.

Er hält es für nicht nachvollziehbar, dass der WDR bislang nicht offen umgegangen sei.

Er sagt, das gelte für den Rundfunkrat.

Er sagt, das gelte auch für die Beschäftigten.

Er sagt, der WDR nenne nun bereits konkrete Zahlen und Stellenabbau.

Folgen für den Medienstandort Nordrhein-Westfalen

Schmitz-Dethlefsen befürchtet eine Schwächung des Medienstandorts Nordrhein-Westfalen.

Er appelliert an die WDR-Beschäftigten.

Er fordert sie auf, Fragen zur beruflichen Zukunft zu stellen.

Er fordert sie außerdem, Fragen zum Umgang mit den Personalmaßnahmen zu stellen.

Er nennt als Ansprechpartner ver.di im WDR.

Er nennt außerdem den Personalrat als Ansprechpartner.

Er nennt auch die Gewerkschaftssekretärinnen und -sekretäre als Ansprechpartner.

Schmitz-Dethlefsen betont, gutes Programm brauche Medienschaffende.

Er nennt, das gelte für die Formate linear und online.

Er nennt außerdem Digitalkanäle.

Er sagt, Medienschaffende produzierten und kreierten das Programm.

Er sagt, sie arbeiteten unabhängig und kritisch.

ver.di setze sich für nachhaltige Rahmenbedingungen ein.

Schmitz-Dethlefsen sagt, ver.di mache das gemeinsam mit den WDR-Beschäftigten.

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