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Detmold legt acht neue Stolpersteine
### Neue Stolpersteine in Detmold
Detmold hat acht neue Stolpersteine.
Sie erinnern an Opfer des Nationalsozialismus.
Stolpersteine sind kleine Gedenksteine im Boden.
Sie liegen vor früheren Wohnorten.
Dort begann oft das Unrecht.
Es gibt nun 42 Mahnmale.
Dazu zählen:
- 41 Stolpersteine
- eine Stolperschwelle
Eine Stolperschwelle ist ein längerer Gedenkstein.
## An diesen Orten liegen sie
Die Steine liegen hier:
- Elisabethstraße
- Freiligrathstraße
- Lemgoer Straße
Viele Schülerinnen und Schüler halfen mit.
Auch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit half.
## An wen erinnern die Steine?
Die Steine erinnern an jüdische Menschen.
Sie lebten und arbeiteten in Detmold.
Sie prägten Schule und Stadtleben.
Dann verfolgten die Nazis diese Menschen.
Die Nazis nahmen ihnen Rechte.
Später ermordeten sie viele von ihnen.
Erinnert wird an:
- Hedwig Block, Lehrerin
- Moritz Rülf, Lehrer und Prediger
- Erika Rülf, seine Ehefrau
- Max Alexander
- Elli Alexander
## Warum ist das wichtig?
Die Geschichte zeigt viel Leid.
Sie zeigt auch:
- Bildung ist wichtig
- Mut ist wichtig
- Hilfe für andere ist wichtig
Frank Hilker, der Bürgermeister, sprach darüber.
Er sagte:
Das Gedenken gehört zum Alltag.
Sie sollen hinschauen.
Sie sollen Unrecht erkennen.
## Schulen machten mit
Zwei Schulen halfen besonders:
- Gymnasium Leopoldinum
- Geschwister-Scholl-Gesamtschule
Die Schüler übernahmen Patenschaften.
Patenschaften bedeuten:
Sie kümmern sich um die Steine.
Sie gestalten auch die Feiern.
Dafür machten sie:
- Reden
- Musik
- Bilder
- eigene Kunstwerke
## Ein stiller Abschluss
Am Ende sprach die Gruppe Kaddisch.
Kaddisch ist ein jüdisches Totengebet.
Es wurde auf Hebräisch gesprochen.
Es wurde auch auf Deutsch gesprochen.
So endeten die Feiern sehr würdevoll.
## Dank an alle Helfer
Der Bürgermeister dankte allen Beteiligten.
Er dankte besonders der Gesellschaft.
Sie hatte den Antrag gestellt.
Auch die Recherche war wichtig.
Recherche bedeutet: Informationen sammeln.
## Die neuen Steine im Überblick
- Elisabethstraße: fünf Steine für die Familie Rülf
- Freiligrathstraße: ein Stein für Hedwig Block
- Lemgoer Straße: zwei Steine für die Familie Alexander
Die Feiern waren an allen Orten besonders.
Sie zeigten:
Erinnern ist wichtig.