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80 Jahre nach der Befreiung: Gedenktafel in Detmold erhält bedeutende Erweiterung
**Weitere Opfer treten aus der Anonymität hervor**
In Detmold gibt es eine neue Gedenktafel.
Sie erinnert an die Opfer der NS-Zeit.
Die Gedenktafel steht an der Alten Synagoge.
Hier wurden 75 neue Namen hinzugefügt.
Jetzt stehen dort insgesamt 226 Namen.
Die neue Tafel wird am 27.
Januar 2025 eingeweiht.
Das ist der 80.
Jahrestag der Befreiung von Auschwitz.
Die Stadt Detmold hat die Tafel finanziert.
Die Historikerin Gudrun Mitschke-Buchholz hat das Projekt geleitet.
Sie hat viele Recherchen gemacht.
Dabei hat sie in Gedenkstätten und Archiven gesucht.
Eines der größten Archive sind die Arolsen Archives.
Hier gibt es etwa 30 Millionen Dokumente.
Die erste Tafel von 1995 hatte 151 Namen.
Die neue Tafel erinnert nun auch an Überlebende.
Diese Menschen wurden körperlich und seelisch verletzt.
Früher wurden nur die Toten erwähnt.
Mit der Tafel werden die Opfer sichtbar.
Sie sind keine unbekannten Namen mehr.
Sie gehörten zur Stadt Detmold.
Sie hatten Familien, Freunde und Nachbarn.
Auf der Gedenktafel ist ein QR-Code.
Er führt zum Detmolder Gedenkbuch.
Dort können Sie mehr über die Lebenswege der Verfolgten lesen.
Gudrun Mitschke-Buchholz stellt die Gedenktafel vor.
Das geschieht am Donnerstag, 13.
Februar.
Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr.
Er findet im Haus Münsterberg statt.
Die Adresse ist Hornsche Straße 38.
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.
Diese Veranstaltung wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. organisiert.
**Bildunterschrift:**
Aus 151 Namen sind 226 geworden.
Die Gedenktafel wurde aktualisiert.
Foto: Stadt Detmold