Feuerwehr rettet vier bei Brand in Syburg
Einfamilienhaus nach Kellerfeuer unbewohnbar – Polizei ermittelt zur Ursache

Am späten Abend des 5. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Brand in der Straße Roholte im Ortsteil Syburg gerufen. Die Alarmierung erfolgte um 22:46 Uhr, nachdem zunächst davon ausgegangen wurde, dass sich keine Personen mehr im betreffenden zweigeschossigen Einfamilienhaus befinden.
Schneller Einsatz der Feuerwehr und Rettungskräfte
Bereits kurz nach der Alarmierung traf der Löschzug Syburg ein, um die Lage zu erkunden. Die Einsatzkräfte bestätigten die zunächst gemeldete Situation vor Ort. Insgesamt vier Personen konnten aus dem Haus gerettet werden. Eine davon war beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar, erhielt jedoch sofort notärztliche Versorgung und wurde später zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die übrigen Bewohner wurden nach Sichtung und Betreuung durch den Rettungsdienst vor Ort entlassen und konnten im Umfeld verbleiben.
Mehrere Rettungswagen und Notärzte waren zur Unterstützung vor Ort und begleiteten die Maßnahmen der Feuerwehr.
Verlauf und Bekämpfung des Brandes
Die Feuerwehr ging mit Atemschutzgeräteträgern zur Brandbekämpfung vor. Zunächst war allerdings keine akute Brandentwicklung sichtbar. Nach intensiver Suche wurde schließlich ein Brandherd im Kellergeschoss entdeckt. Dieser konnte von den Einsatzkräften rasch unter Kontrolle gebracht werden. Das vollständige Ablöschen und Entrauchen des Kellers erwies sich allerdings als zeitaufwändig.
Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Brandrauch durch einen alten Wäscheschacht in das erste Obergeschoss gezogen war und dort für starke Verrauchung sorgte. Die Feuerwehr setzte Hochleistungslüfter ein, um das gesamte Gebäude gründlich zu belüften.
Sicherungsmaßnahmen und Auswirkungen
Der Brand im Kellergeschoss verursachte erheblichen Sachschaden. Zur Sicherung wurden sowohl Strom als auch Gas in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger abgestellt. Das Haus wurde stromlos geschaltet und ist aktuell unbewohnbar. Die betroffenen Bewohner organisierten sich eigenständig hinsichtlich einer Unterkunft.
Einsatzdauer und Nachsorge
Gegen 00:13 Uhr konnte die Einsatzstelle verkleinert werden. Nachlöscharbeiten, Kontrollen und logistische Tätigkeiten zogen sich jedoch noch bis in die frühen Morgenstunden hinein. Die Feuerwehr Dortmund weist darauf hin, dass zur Brandursache derzeit keine Aussage getroffen werden kann. Die Ermittlungen hierzu übernimmt die Polizei.
Der Vorfall verdeutlicht erneut die Bedeutung schneller Rettungsketten und gut ausgerüsteter Einsatzkräfte bei Bränden im Wohnbereich. Die Untersuchungen zur Brandursache und die Wiederherstellung der Bewohnbarkeit des Hauses werden die Betroffenen und Behörden noch einige Zeit beschäftigen.
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