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Umfrage zur Kabinettsumbildung: Skepsis dominiert
Viele Menschen in Deutschland beurteilen die Kabinettsumbildung skeptisch.
Das zeigt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap.
Die Umfrage ist für den ARD-DeutschlandTREND.
12 Prozent glauben, dass die Bundesregierung dadurch besser arbeitet.
Weitere 12 Prozent erwarten, dass sie genauso gut arbeitet wie bisher.
57 Prozent erwarten dagegen eine genauso schlechte Arbeit wie bislang.
11 Prozent glauben, dass die Bundesregierung künftig schlechter arbeitet.
Personelle Änderungen im Bundeskabinett
Bundeskanzler Friedrich Merz hat personelle Änderungen in der Bundesregierung vorgenommen.
Nina Warken wird neue Staatsministerin im Kanzleramt.
Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister.
Steffen Bilger wird neuer Verkehrsminister.
Unterschiede nach Parteianhängerschaft
Unter den Anhängern der Union erwarten viele eine bessere Arbeit.
Oder sie erwarten eine genauso gute Arbeit wie bisher.
31 Prozent erwarten eine genauso gute Arbeit wie bisher.
27 Prozent rechnen mit einer besseren Arbeitsweise.
Anhänger aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien erwarten laut Umfrage mehrheitlich
eine schlechtere Arbeit als die bisherige Arbeit.
Die Befragten nennen dabei eine genauso schlechte Arbeit wie bisher.
Die Befragten nennen dabei auch eine noch schlechtere Arbeit als bisher.
Wunsch nach Veränderungen
Viele Menschen wünschen sich Veränderungen in Deutschland.
55 Prozent befürworten einen grundlegenden Wandel.
37 Prozent wünschen sich einige Kurskorrekturen.
4 Prozent wollen, dass alles so bleibt wie bisher.
Viele fühlen sich beim gerechten Anteil benachteiligt
Die Hälfte der Deutschen glaubt, sie erhalte den gerechten Anteil.
Oder sie erhalte sogar mehr.
40 Prozent sagen, sie erhielten den gerechten Anteil.
8 Prozent sagen, sie erhielten etwas mehr.
2 Prozent sagen, sie erhielten viel mehr.
26 Prozent glauben, sie erhielten etwas weniger als den gerechten Anteil.
17 Prozent sind der Meinung, sie bekämen viel weniger.
In Ostdeutschland glaubt gut jeder Zweite, er bekomme etwas weniger.
Oder viel weniger.
29 Prozent sagen dort, sie erhielten etwas weniger.
23 Prozent sagen dort, sie erhielten viel weniger.
Bundesweit vertreten sieben von zehn AfD-Anhängern diese Sicht.
34 Prozent der AfD-Anhänger sagen, sie erhielten etwas weniger.
36 Prozent der AfD-Anhänger sagen, sie erhielten viel weniger.
Daten zur Befragung
Für den ARD-DeutschlandTREND wurden 1.297 Wahlberechtigte befragt.
Die Erhebung fand von Montag bis Mittwoch statt.
Das waren der 3.
August bis der 5.
August 2026.
Die Befragung lief als zufallsbasierte Telefon- und Online-Befragung.
Es wurden Wahlberechtigte ab 18 Jahren in Deutschland befragt.
Die Schwankungsbreite lag bei 2 bis 3 Prozentpunkten.