Wesel wirbt auf der Expo Real um Investoren

Wesel wirbt bei der Expo Real (5.–7. Oktober in München) für neue Investitionen, Kontakte zu Partnern und nachhaltiges Bauen, u. a. mit „Circular.NiederRhein“.

Von Redaktion Wesel1 Min. Lesezeit
Mehrere Personen stehen auf einem Messestand und sind in einer Reihe von links nach rechts abgebildet, darunter mehrere benannte Vertreter der Stadt Wesel und weiterer Institutionen.

Foto: Myriam Topel

Foto: Myriam Topel

Die Stadt Wesel präsentiert sich vom 5. bis 7. Oktober auf der Expo Real in München. Bürgermeister Rainer Benien und Wirtschaftsförderer Wendelin Knuf führen dort gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Kreises und weiterer kreisangehöriger Kommunen Gespräche mit Investoren und Projektentwicklern.

Nach Angaben der Stadt geht es dabei darum, Kontakte zu knüpfen, mögliche Kooperationen auszuloten und Anstöße für die Standortentwicklung mitzunehmen. Wesel verweist in diesem Zusammenhang auf das Schulbauprogramm 2030+, mit dem langfristig in moderne Lernbedingungen investiert werden soll. Für die Umsetzung seien wirtschaftliche Bauverfahren und verlässliche Partner von besonderer Bedeutung.

Wesel wirbt für neue Perspektiven

Die Stadt sieht zudem angesichts der angekündigten Schließungen der Werke von Pilkington und Geberit Bedarf an neuen Investitionen und Beschäftigungsperspektiven. Die Expo Real biete Gelegenheit, frühzeitig Kontakte für mögliche Folgenutzungen und neue Unternehmensansiedlungen aufzubauen.

Unter dem Motto „Niederrhein. Einfach stark.“ stellt die EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel (EAW) am Gemeinschaftsstand der Standort Niederrhein GmbH insgesamt 15 Projekte aus acht Kommunen vor. Dazu zählen die Revitalisierung ehemaliger Industrieflächen, neue Gewerbe- und Wohnquartiere sowie der InnovationsCampus Wesel.

Regionale Standorte und nachhaltiges Bauen

Im Fokus stehen auch die sieben Regionalen Kooperationsstandorte im Kreis Wesel. Der Regionalverband Ruhr hat diese Flächen für großflächige Industrie- und Gewerbeansiedlungen ab fünf Hektar regionalplanerisch gesichert.

Bei den Messegesprächen geht es außerdem um nachhaltiges und wirtschaftliches Bauen. Genannt werden serielle Bauweisen, die Bauzeiten und Kosten senken sollen, sowie der verstärkte Einsatz von Recycling-Beton. Das seit Anfang 2026 laufende, EFRE-geförderte EAW-Projekt „Circular.NiederRhein“ unterstützt die Entwicklung zirkulärer Wertschöpfungsketten im Bau-, Sanierungs- und Rückbausektor.

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