Stadt Waltrop beteiligt sich an „Tag des offenen Denkmals“ und „Ge(h)denken!“

Waltrop öffnet am 13.09.2026 das Mahnmal „Frauenlager“ an der Borker Str. 125 (12–15 Uhr) und informiert zum Gedenken an Zwangsarbeiterinnen.

Von Redaktion Waltrop1 Min. Lesezeit

Am Sonntag, 13. September 2026, beteiligt sich die Stadt Waltrop am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ und am Projekt „Ge(h)denken! Monat des Kriegsgrabes“. Am Mahnmal „Frauenlager Waltrop-Holthausen“ an der Borker Str. 125 gibt es in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr Informationen zum Gedenk-Ort „Entbindungs- und Abtreibungslager für Zwangsarbeiterinnen in Waltrop“.

Gesprächspartner vor Ort sind Paul Reding und Martin Gerdes.

Nach Angaben der Stadt Waltrop ist das Mahnmal in Holthausen am „Tag des offenen Denkmals“ neben weiteren Waltroper Denkmalen stets Anlaufstelle. Hintergrund der Aktion ist außerdem „Ge(h)denken!“, der Monat des Kriegsgrabes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Volksbund schreibt dazu: „Über 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa, ein Krieg mit über 60 Millionen Toten weltweit. In Nordrhein-Westfalen existieren über 2.100 Kriegsgräberstätten mit mehr als 330.000 Toten beider Weltkriege. Sie erinnern uns daran, welche Folgen Kriege haben. Wir laden Sie ein, Kriegsgräberstätten als Gedenk- und Erinnerungsorte in Ihrer unmittelbaren Nähe zu entdecken: bei Führungen, Wanderungen, Fahrradtouren und Veranstaltungen sowie durch Mitmachaktionen.“

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