Pulheim stellt klar: „Synagoge Stommeln – Wiederbelebung des jüdischen Erbes“ ist kein städtisches Projekt
Die Stadt Pulheim stellt klar, dass die derzeit aktive „Initiative Synagoge Stommeln – Wiederbelebung des jüdischen Erbes“ kein städtisches Projekt ist. Nach Angaben der Verwaltung handelt es sich dabei nicht um ein Vorhaben der Stadt Pulheim. Die Stadt arbeite weder mit der Initiative zusammen, noch stehe die Synagoge der Initiative zur Verfügung.
Hintergrund ist das Kunstprojekt „Synagoge Stommeln“, das seit 1991 als kulturelles Leuchtturmprojekt der Stadt Pulheim gilt. Im Rahmen dieses Projekts setzen sich renommierte Künstlerinnen und Künstler mit der Synagoge Stommeln und der damit verbundenen Geschichte auseinander. Seit dieser Woche ist in dem der Stadt Pulheim gehörenden Gebäude die Ausstellung von Paloma Varga Weisz zu sehen.
Auch im nächsten Jahr will die Stadt Pulheim das international beachtete Synagogenprojekt fortsetzen.
Hinweis der Stadt zu der Initiative
Die Initiative wirbt nach eigenen Angaben um Spenden und vertreibt Merchandise-Produkte. Sie verfolgt demnach das Ziel, die Synagoge wieder als lebendigen Ort jüdischen Kulturlebens zu etablieren und lädt zu einem Auftaktabend nach Stommeln ein. Weitere Angaben zu Termin, Uhrzeit oder Anmeldemöglichkeiten enthält die Mitteilung nicht.