Sternsinger setzen Zeichen gegen Kinderarbeit

Monheims Sternsinger segneten das Rathaus und sammeln Spenden gegen Kinderarbeit in Bangladesch – traditionelles Engagement mit Herz und Wirkung.

Von Redaktionsteam Monheim am Rhein2 Min. Lesezeit
Sternsinger setzen Zeichen gegen Kinderarbeit

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Am 8. Januar wurde es besonders festlich vor dem Rathaus in Monheim am Rhein: 32 Kinder des Offenen Ganztags der Lottenschule zogen, verkleidet als Sternsinger, unter grauen Winterwolken zum Haupteingang. Die jungen Königinnen und Könige wurden dort von Bürgermeisterin Sonja Wienecke persönlich in Empfang genommen und segneten das Rathaus – eine Tradition, die in Monheim nicht nur für strahlende Kinderaugen sorgt, sondern auch für gesellschaftliches Engagement steht.

Aktion gegen Kinderarbeit: Motto und Engagement

Die diesjährige Sternsinger-Aktion steht unter dem Leitspruch „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Ziel ist es, auf die Situation von Kindern in Bangladesch aufmerksam zu machen. Dort müssen rund 1,8 Millionen Jugendliche unter oft gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen arbeiten, anstatt eine Schule besuchen zu können. Partnerorganisationen der Sternsinger engagieren sich dafür, diesen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen und sie aus den Arbeitsverhältnissen zu befreien.

Bürgermeisterin unterstützt mit Spende

Bürgermeisterin Sonja Wienecke zeigte sich sehr angetan von dem Engagement der Kinder und steuerte persönlich eine Spende bei. Sie betonte: „Mich beeindruckt, dass heute viele Kinder begeistert dabei sind. Manche das erste Mal, andere aber auch zum dritten Mal, und alle mit so viel Freude!"

Vielfältige Besuche in der Stadt

Nachdem sie ihren Segen „20*C+M+B+26“ – ein traditioneller Segensspruch – am Haupteingang des Rathauses angebracht hatten, setzten die Sternsinger ihren Weg zu weiteren Stationen in der Stadt fort. Die Gruppe besuchte unter anderem viele Schulen, Kitas, private Haushalte sowie die Senioreneinrichtungen, die sich jedes Jahr besonders über diese Begegnung freuen.

Lydia Schwamborn-Weiß, pädagogische Leiterin des Offenen Ganztags, berichtet: „Unser Besuch ist für die Menschen eine echte Bereicherung. Das macht auch die Kinder total stolz. Alleine dafür lohnt es sich.“

Weitere Möglichkeiten zu spenden

Wer die Aktion unterstützen möchte, hat dazu bis zum 2. Februar Gelegenheit: Die Sternsinger haben in der Bücherstube von Linda Rossbach eine Spendendose aufgestellt. Dort kann die Bevölkerung ebenfalls einen Beitrag zur Unterstützung der Kinder in Bangladesch leisten.

Die Sternsinger bringen jedes Jahr Hoffnung und Freude nach Monheim – ob beim Besuch im Rathaus, in Bildungseinrichtungen oder im privaten Umfeld. Gleichzeitig setzen sie sich aktiv für bessere Lebensbedingungen von Kindern weltweit ein und machen auf Missstände aufmerksam, die uns alle angehen.

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