Neuer Anbau am Marianne-Weber-Gymnasium

Neue Klassenräume am Marianne-Weber-Gymnasium schaffen bis Schulbeginn mehr Platz für innovative Lernformen und moderne Unterrichtskonzepte.

Von Redaktionsteam Lemgo2 Min. Lesezeit

Am Marianne-Weber-Gymnasium herrscht auch während der Ferienzeit rege Betriebsamkeit: Die Arbeiten am Anbau des Schulgebäudes schreiten sichtbar voran. In den vergangenen Wochen wurden unter anderem neue Fenster eingesetzt, und der Fokus liegt nun zunehmend auf dem Innenausbau. Das Ziel ist klar definiert: Bereits zum neuen Schuljahr sollen die neuen Räumlichkeiten der Schule zur Verfügung stehen.

Mehr Platz für innovative Lernkonzepte

Mit dem Anbau entstehen insgesamt neun neue Klassenräume, die mit einer Fläche von 75 Quadratmetern pro Raum deutlich mehr Platz bieten als bisherige Klassenzimmer, die jeweils rund 50 Quadratmeter groß sind. Dadurch wird nicht nur das pädagogische Arbeiten für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler erleichtert, sondern es eröffnen sich auch neue Möglichkeiten für moderne Unterrichtsformen und flexible Klassenstrukturen.

  • Neun zusätzliche Klassenräume entstehen im Anbau
  • Jeder Raum verfügt über 75 Quadratmeter Fläche
  • Die neue Außenwand reicht etwa 3,20 Meter weiter als zuvor
  • Architektonische Harmonie und energetische Standards

    Der Anbau wurde so konzipiert, dass er optisch nahtlos mit dem bestehenden Gebäude verschmilzt. Die Fassadengestaltung orientiert sich am traditionellen Stil des Gymnasiums, sodass die Erweiterung auch im täglichen Schulbetrieb nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird.

    Ein besonderes Augenmerk lag bei der Planung zudem auf der Energieeffizienz: Der Anbau erhält ein wärmegedämmtes Flachdach, das wie beim bestehenden Gebäude für einen optimalen Wärmeschutz sorgt. Für die Fassade werden moderne Faserzementplatten mit integrierter Wärmedämmung verwendet. Dahinter entstehen lichtdurchflutete, großzügige Klassenräume, die ein angenehmes Lehr- und Lernumfeld schaffen.

    Bauweise und Projektverlauf

    Ursprünglich war eine schnelle Umsetzung des Neubaus durch den Einsatz von Modulbauweise vorgesehen. Da jedoch kein Unternehmen Interesse an diesem Bauverfahren zeigte, wurde das Projekt schließlich in Massivbauweise neu ausgeschrieben und umgesetzt. Diese Änderung führte zu einer Verlängerung des Bauzeitraums, dafür profitieren die Nutzer nun von der soliden Ausführung und Langlebigkeit des Massivbaus.

    Projektkoordination und Kosten

    Die architektonische Leitung liegt beim Büro äudewirtschaft Lemgo. Architekt Norman Rackisch zeigt sich mit dem Fortschritt und der Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Twelmeier sehr zufrieden. Insgesamt belaufen sich die Baukosten für den Anbau auf etwa 1 Million Euro. Die Investition stellt einen bedeutenden Schritt für die Weiterentwicklung des Marianne-Weber-Gymnasiums dar.

    Aussicht: Start in moderne Schulzukunft

    Mit Abschluss der Bauarbeiten und der geplanten Fertigstellung zum neuen Schuljahr kann das MWG seinen Anspruch an eine zeitgemäße, offene und großzügige Lernumgebung einlösen. Die Umsetzung des Anbaus wird nicht nur dem steigenden Platzbedarf gerecht, sondern schafft auch Voraussetzungen für ein zukunftsorientiertes Bildungsangebot.

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