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Lemgo auf Kurs: Nachhaltig und zukunftsfähig

Bildung, Umwelt und soziale Projekte treiben die positive Entwicklung der Hansestadt voran

Die Alte Hansestadt Lemgo präsentiert sich nach einer aktuellen Auswertung städtischer Kennzahlen zukunftsfit. Ein umfassender Bericht zeigt positive Entwicklungen in allen zentralen Handlungsfeldern – von Bildung über Wirtschaft, Soziales, Klimaschutz bis hin zur Stadtentwicklung. Die 2025 beschlossene Nachhaltigkeitsstrategie bildet die Grundlage für diese kontinuierlichen Fortschritte.

Starke Bildungslandschaft und wachsendes Kulturangebot

Im Bereich Bildung und Kultur zeigt Lemgo eine erfreuliche Entwicklung. So ist der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss auf ein niedriges Niveau gesunken und liegt unter den Vergleichswerten von Kreis, Land und Bund. Die Nachfrage nach nichtschulischen Bildungsangeboten – wie VHS, Stadtbücherei und Musikschule – bleibt hoch. Das Ziel, die Nutzerzahlen bis 2035 um 15 Prozent zu steigern, gilt weiterhin als realistisch. Auch die städtischen Kultureinrichtungen verzeichnen stabile Besucherzahlen, mit einem Wachstum von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Stabile Wirtschaft, starke Kinderbetreuung

Lemgos Wirtschaft bleibt robust: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Arbeitsort in der Stadt ist stabil, mit Zuwächsen zwischen 0,6 und 1,2 Prozent je nach Stichtag. Besonders hervorzuheben ist der hohe Versorgungsgrad bei der Kinderbetreuung: 99 Prozent aller Kinder im Jahr der Einschulung haben 2024 eine Kita besucht, womit der Zielwert von 95 Prozent deutlich übertroffen wurde. Die ausreichende Zahl an Kitaplätzen sowie die beitragsfreie Betreuung der letzten beiden Kita-Jahre ermöglichen es Familien, Beruf und Privatleben besser zu vereinen.

Sozialer Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement

Lemgo setzt auf eine zukunftsfähige Gesellschaft und stärkt das soziale Miteinander. 2024 verzeichneten die Sportvereine ein Plus von 643 Mitgliedern, was knapp fünf Prozent Zuwachs bedeutet. Mit der zweiten Ehrenamtsmesse und der ersten Gesundheitsmesse wurden neue Impulse für bürgerschaftliches Engagement und Gesundheitsbewusstsein gesetzt.

Umweltschutz: Fortschritte und Herausforderungen

Im Stadtwald wurden sichtbare Erfolge beim klimaangepassten Waldmanagement erzielt: Von den 345 Hektar betroffenen Flächen (2022) haben sich 2024 bereits 235 Hektar erholt. Das entspricht 68 Prozent der zuvor geschädigten Flächen. Allerdings sieht sich Lemgo weiterhin mit einer Steigerung des Restmüllaufkommens konfrontiert, das nun bei 100 kg pro Einwohner liegt. Maßnahmen zur Reduktion sind geplant, um ab 2026 eine nachhaltige Senkung zu erreichen.

Attraktive Stadtentwicklung und stabile Verwaltung

Die Stadtentwicklung hält die Bevölkerungszahlen sowohl in der Innenstadt als auch in den Ortsteilen trotz demografischen Wandels stabil. Die nachhaltige Verwaltung sorgt für einen derzeit ausgeglichenen Haushalt. Bis 2029 sind jedoch erhebliche Investitionen, insbesondere in die Schulinfrastruktur, geplant. Um Transparenz zu gewährleisten, arbeitet die Stadtverwaltung an einer umfassenden Investitionsstrategie.

Klimaschutz und Energie: Ambitionierte Ziele

Ein zentrales Ziel Lemgos ist die Klimaneutralität bis 2035 sowie eine Senkung der Treibhausgasemissionen um mindestens 90 Prozent gegenüber 1990. Bereits heute liegen Gas- und Ölverbrauch unter dem für 2025 gesetzten Ziel und das Photovoltaik-Zwischenziel wurde vorzeitig erreicht. Im Verkehrsbereich laufen die Arbeiten an einem neuen Entwicklungskonzept sowie an der Umsetzung des Nahmobilitätskonzeptes.

Ausblick und Zusammenfassung

Die positive Entwicklung in nahezu allen Bereichen zeigt, dass Lemgo seine strategischen Ziele konsequent verfolgt. Der Fokus auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz und soziale Integration macht die Stadt zu einem Vorbild für zukunftsfähige Stadtentwicklung. Investitionen in Infrastruktur und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger sichern den nachhaltigen Wachstumspfad der Stadt.

title="Stadt Lemgo – Pressestelle"

subtitle="Ansprechpartner: Bürgermeister Markus Baier, Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer Frank Limpke"

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