Stadtmuseum Bergkamen zeigt „Vom Träumen und Arbeiten“

Das Stadtmuseum Bergkamen zeigt vom 11. Oktober bis 6. Dezember 2026 die Ausstellung „Vom Träumen und Arbeiten“ über Migration, Sehnsucht und Heimat.

Von Redaktionsteam Bergkamen1 Min. Lesezeit
Kunstfotografie von Lukas Zander aus der Serie „Eine tragische Liebesgeschichte vor traumhafter Kulisse“.

© Lukas Zander – Foto: Lukas Zander

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Mit den Themen Sehnsucht, Arbeit, Migration und Heimat befasst sich die Ausstellung „Vom Träumen und Arbeiten“ im Stadtmuseum Bergkamen. Arbeiten von Emine Ercihan und Lukas Zander sind dort vom 11. Oktober bis zum 6. Dezember 2026 zu sehen.

Ercihan richtet den Blick in ihrer Arbeit „Antrag auf Arbeitserlaubnis“ auf die sogenannte „erste Gastarbeitergeneration“ und macht persönliche Erfahrungen und Erinnerungen sichtbar. Zander nähert sich in „Eine tragische Liebesgeschichte vor traumhafter Kulisse“ der Sehnsucht als Suche nach Nähe, Identität und Geborgenheit. Die Ausstellung verbindet individuelle Lebenswege mit der Geschichte Bergkamens und lädt dazu ein, über Heimat und Zugehörigkeit nachzudenken.

Eröffnung und Öffnungszeiten

Die Ausstellungseröffnung ist für Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr angekündigt. Das Stadtmuseum ist mittwochs bis freitags von 13 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Lesung am 28. Oktober

Begleitend zur Ausstellung ist am Mittwoch, 28. Oktober, um 19 Uhr im Wolfgang-Fräger-Raum des Stadtmuseums die Lesung „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ geplant. Zu Gast sind die Autorinnen Gamze Kubaşik und Christine Werner. Gemeinsam mit Semiya Şimşek haben sie das Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ verfasst. Darin schildern sie aus der Perspektive der Hinterbliebenen die Ermordung ihrer Väter durch die rechtsextreme Terrorzelle NSU und die tiefgreifenden Auswirkungen der Taten auf ihr Leben.

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