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Quartier am Schloßpark soll in vier Bereiche aufgeteilt werden

Die Gemeinde Nordkirchen will das rund 4,5 Hektar große Quartier am Schloßpark in vier Bereiche aufteilen. Der Rat stimmte dem Konzept einstimmig zu. Es gab keine Gegenstimmen. Die Aufteilung soll es leichter machen, die Fläche anzubieten und zunächst nur einen Teil des Geländes zu entwickeln.
Statt das Gelände als Gesamtprojekt mit einem Hotel als zentralem Bau anzubieten, sollen verschiedene Nutzungen möglich sein. Denkbar sind unter anderem unterschiedliche Wohnformen. Auch ein Hotel bleibt möglich. Die gesamte Fläche gehört der Gemeinde Nordkirchen.
Bürgermeisterin Stefanie Holz sagte, die Aufteilung gebe der Gemeinde mehr Möglichkeiten. Sie müsse dann nicht mehr nach einem einzigen großen Planer und Investor suchen. Ein Investor stellt Geld für ein Vorhaben bereit.
Der Plan von Schamp und Partner sieht auch vor, die Sichtachse vom Schloss in das Quartier wiederherzustellen. Damit ist die Blickverbindung zwischen beiden gemeint. Sie ist derzeit so zugewachsen, dass sie kaum zu erkennen ist. Fachbereichsleiter Manuel Lachmann sagte, es könnte ein großer Vorteil sein, wenn diese Verbindung wieder erlebbar wird.
Die Verwaltung soll eine Arbeitsgruppe einberufen. Diese soll Vorschläge erarbeiten, wie die vier Teilflächen angeboten werden und welche Nutzungen möglich sind. Danach sollen die Vorschläge politisch beraten und abgestimmt werden.