Rheine warnt vor Feuerquellen im Garten angesichts erhöhter Brandgefahr

Rheine warnt wegen Trockenheit: Gas-Unkrautbrenner und Abflammgeräte meiden, Brandgefahr stark erhöht. Feuerwehr-Einsätze vermeiden.

Von Redaktion Rheine1 Min. Lesezeit

Die Stadt Rheine ruft angesichts der anhaltenden Trockenheit und sommerlicher Temperaturen dazu auf, auf den Einsatz von gasbetriebenen Unkrautbrennern und anderen Abflammgeräten zu verzichten. Nach Angaben der Stadt ist die Brandgefahr derzeit erheblich erhöht.

Wie die Verwaltung mitteilt, kann das vermeintlich einfache Entfernen von Unkraut schnell gefährlich werden. Schon die starke Hitze eines Flammgeräts oder kleine, zunächst unbemerkte Glutnester könnten ausreichen, um trockenes Gras, Laub, Hecken oder Mulchflächen in Brand zu setzen. Oft breite sich ein Feuer erst Minuten nach der eigentlichen Arbeit aus und werde deshalb erst später bemerkt.

Stadt empfiehlt mechanische Methoden

Nach Angaben der Stadt müssen Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen in den Sommermonaten regelmäßig zu Bränden ausrücken, die durch Unkrautbrenner verursacht wurden. Dabei gerieten immer wieder Hecken, Zäune, Carports oder sogar Gebäude in Brand. Zahlreiche dieser Einsätze wären nach Einschätzung der Stadt vermeidbar gewesen.

Die Stadt Rheine empfiehlt deshalb, Unkraut derzeit ausschließlich mit mechanischen Methoden zu entfernen. Genannt werden Fugenkratzer, Bürsten oder Hacken. Diese Verfahren seien zwar aufwendiger, böten jedoch kein Brandrisiko.

Besondere Vorsicht bei offenem Feuer

Unabhängig vom Umgang mit Unkrautbrennern mahnt die Stadt zu besonderer Vorsicht bei offenem Feuer sowie bei allen Geräten, die Hitze oder Funken erzeugen. Auch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen oder Grillkohle könnten Brände auslösen. Wegen der trockenen Vegetation genüge häufig bereits ein kleiner Funke, damit sich ein Feuer rasch ausbreite.

Rauchverbot im Wald

Im Wald gilt zudem vom 1. März bis 31. Oktober ein Rauchverbot. Offenes Feuer und Grillen sind dort sowie im Umkreis von 100 Metern zum Waldrand grundsätzlich nicht erlaubt.

Im Notfall die 112 wählen

Wer einen Brand oder Rauchentwicklung bemerkt, sollte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 verständigen. Mit verantwortungsvollem Verhalten könne jeder dazu beitragen, Brände zu verhindern und Menschen, Tiere sowie die Natur zu schützen.

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