20 Bildungseinrichtungen bei „Aktiv fürs Klima“ ausgezeichnet

In Ratingen sind Schulen und Kitas für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet worden. Bei der Prämien- und Feedbackveranstaltung zum Projektjahr 2025/2026 in der Stadthalle überreichte Bürgermeister Patrick Anders die Urkunden und Prämien an die teilnehmenden Einrichtungen.
20 Bildungseinrichtungen machten mit
Am Projekt „Aktiv fürs Klima in Ratingen“ beteiligten sich im Projektjahr 2025/2026 insgesamt 20 Ratinger Bildungseinrichtungen: 15 Kitas, vier Grundschulen und eine weiterführende Schule. Insgesamt nahmen 2.331 Kinder und Jugendliche teil. 13 Einrichtungen reichten ihren Umweltbericht ein und wurden im Rahmen der Veranstaltung für ihre Aktivitäten prämiert.
Anders betonte, Klimaschutz und nachhaltiges Handeln begännen im Alltag. Kinder könnten dabei nicht nur viel lernen, sondern auch zu Vorbildern für Erwachsene werden. Die in diesem Jahr umgesetzten Projekte zeigten, wie vielfältig und kreativ Klimaschutz sein könne, sagte er.
Alltag, Technik und Mobilität
„Aktiv fürs Klima“ setzt nach Angaben der Stadt bei einfachen Verhaltensänderungen und technischen Optimierungen an. Ziel ist es, den Wärme-, Strom- und Wasserverbrauch zu senken und weniger Müll zu produzieren. Zum Projekt gehören auch Aktionen für eine klimafreundliche und nachhaltige Mobilität.
Wie unterschiedlich Wege zum Klimaschutz sein können, zeigten die eingereichten Projekte und Umweltberichte. Die Einrichtungen entwickelten eigene Ideen und setzten konkrete Maßnahmen im Alltag um. Begleitet wurden sie dabei von professionellen Beraterinnen und Beratern der Agentur einsfünf.
Workshops im Projektjahr
Zwischen Juli 2025 und Mai 2026 fanden insgesamt vier Einsteiger-Workshops sowie jeweils ein Workshop für Hausmeisterinnen und Hausmeister und für pädagogische Fachkräfte statt.
Das Energiespar- und Klimaschutzprojekt „Aktiv fürs Klima in Ratingen“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Hochbauamts, des Schulverwaltungsamts, des Jugendamts, des Klimaschutzmanagements und der Kommunalen Dienste. Nach Angaben der Stadt ist es ein wichtiger Baustein der Klimaschutzstrategie der Stadt Ratingen.