Nettetal startet mit der Pilzsaison: Stadt warnt vor Verwechslungsgefahr

Herbstbeginn in Nettetal: Die Stadt warnt vor Verwechslungen beim Pilzesammeln. Nur eindeutig bestimmte Arten sammeln, Kinder begleiten, im Zweifel verzichten.

Von Redaktion Nettetal1 Min. Lesezeit
Mehrere Pilze wachsen in einer Gruppe im Waldboden zwischen Laub und kleinen Pflanzen.

Foto: Stadt Nettetal

Foto: Stadt Nettetal

Mit dem Herbstbeginn startet in Nettetal auch wieder die Pilzsaison. Die Stadt Nettetal weist in diesem Zusammenhang auf besondere Vorsicht beim Sammeln hin. Feuchte Wälder und Wiesen bieten in dieser Jahreszeit gute Bedingungen für das Wachstum von Pilzen.

Beim Sammeln sei jedoch größte Sorgfalt erforderlich, teilte die Stadt mit. Giftige Arten könnten essbaren Pilzen sehr ähnlich sehen und leicht verwechselt werden. Schon kleine Fehler bei der Bestimmung könnten schwere und sogar lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen.

Die Stadt rät deshalb dazu, nur Pilze zu sammeln, die eindeutig bestimmt werden können. Dafür seien Fachkenntnisse notwendig, sowohl bei der Artbestimmung als auch bei der Einschätzung der Essbarkeit. Auf vermeintlich sichere Prüfmethoden solle man sich nicht verlassen. Auch bekannte Pilzarten könnten unter bestimmten Umständen giftig wirken.

Kinder sollten beim Sammeln stets von Erwachsenen begleitet werden. Wer sich bei einem Pilz nicht sicher ist, sollte ihn nicht verzehren. Im Zweifel empfiehlt die Stadt, ganz auf das Sammeln zu verzichten und stattdessen die herbstliche Natur zu genießen. Grundsätzlich gelte: Was nicht zweifelsfrei als essbar erkannt wurde, gehört nicht auf den Teller.

Informationen zur sicheren Bestimmung von Pilzen und zur Erkennung giftiger Arten bieten laut Stadt unter anderem regionale Pilzgruppen, der Deutsche Rettungsdienst sowie das Pilzinformationszentrum der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Die Stadt Nettetal übernimmt keine Haftung für den Verzehr selbst gesammelter Pilze.

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