Interflon Deutschland: Bürgermeisterbesuch im Gewerbegebiet Herrenpfad-Süd

Bürgermeister Christian Küsters besucht Interflon in Kaldenkirchen: mikroplastikfreie MicPol®-Technologie senkt Wartungskosten, Stromverbrauch und CO₂.

Von Redaktion Nettetal1 Min. Lesezeit
Die Interflon-Belegschaft im Einsatz für „eine Welt ohne Reibung".

Foto: Stadt Nettetal

Foto: Stadt Nettetal

Nettetals Bürgermeister Christian Küsters hat die Interflon Deutschland GmbH im Gewerbegebiet Herrenpfad-Süd in Kaldenkirchen besucht und sich dort über moderne Schmierstofftechnologie für industrielle Produktionsprozesse informiert.

Das Unternehmen verweist darauf, dass seine Produkte Wartungskosten, Stromverbrauch und CO2-Emissionen reduzieren sollen. Zudem sollen sie Störungen und Ausfallzeiten verringern und damit die Betriebskosten der Kunden deutlich senken, wie Personalleiterin Magdalena Kiosses erläuterte.

Bei einem Rundgang durch das Lager führte Danny Craig, Leiter der Logistikabteilung, durch die verschiedenen Gebindegrößen und erklärte, wie die Produkte verpackt und für den Versand verladen werden.

Interflon setzt nach eigenen Angaben seit vielen Jahren auf die selbst entwickelte mikroplastikfreie MicPol®-Technologie. Marketing-Managerin Nikola Hübner betonte, das Unternehmen setze mit einem nahezu vollständig PFAS-freien Schmierstoffsortiment neue Maßstäbe in der Branche. Seit Anfang 2026 sei Interflon zudem der weltweit erste Schmierstoffanbieter, der diesen Anspruch durch die NSF-537-Zertifizierung belegen könne.

Zum Portfolio gehören neben Schmierstoffen auch Reiniger sowie Schmierwerkzeuge und Schmiersysteme. Die Produkte kommen laut Unternehmen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, unter anderem in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, im Bahn- und Schienenverkehr sowie in der Automobil-, Textil-, Papier-, Stahl-, Chemie- und Pharmaindustrie.

Bianca Lennartz-Kox, Leiterin Finanzen, sagte, Interflon habe über 100.000 Kunden in mehr als 50 Ländern weltweit, darunter auch einige der größten Getränkehersteller.

Bürgermeister Küsters zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft des Betriebs und sagte, hier würden innovative und umweltverträgliche Lösungen für die Industrie entwickelt.

Die deutsche Tochter des 1980 in Roosendaal in den Niederlanden gegründeten Mutterkonzerns entstand 1992 und ist seit 1999 in Nettetal ansässig. Nach Unternehmensangaben beschäftigt Interflon Deutschland heute rund 90 Mitarbeiter, davon mehr als 20 am Standort Kaldenkirchen. Rund 60 technische Berater unterstützen deutschlandweit direkt vor Ort bei der Optimierung von Anlagen, Instandhaltungsprozessen und der Schmierung.

Weitere Informationen gibt es unter https://interflon.com/de.

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