Lünen testet beim bundesweiten Warntag Sirenen und digitale Warnwege

Lünen testet am 10. September ab 11 Uhr 28 Sirenen und digitale Warnwege beim Warntag. Probewarnung via MoWaS, Entwarnung gegen 11:45 Uhr.

Von Redaktion Lünen2 Min. Lesezeit
Lünen testet beim bundesweiten Warntag Sirenen und digitale Warnwege

Foto: luenen.de

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Die Stadt Lünen beteiligt sich am Donnerstag, 10. September, am bundesweiten Warntag. Ab 11 Uhr werden im Stadtgebiet die 28 Sirenen sowie verschiedene digitale Warnwege getestet.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe versendet um 11 Uhr eine bundesweite Probewarnung über das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS. Die Warnung wird unter anderem über Cell Broadcast auf empfangsbereite Mobiltelefone, über Warn-Apps wie NINA sowie über den Rundfunk verbreitet. Parallel werden die Sirenen im Lüner Stadtgebiet ausgelöst.

Ablauf der Sirenensignale

Der Sirenentest beginnt mit einem einminütigen Dauerton, dem Sirenensignal für Entwarnung. Nach einer kurzen Pause folgt das Warnsignal: ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton. Zum Abschluss ertönt erneut ein einminütiger Dauerton.

Sirenen sollen die Bevölkerung vor allem auf eine Gefahr aufmerksam machen und dazu auffordern, sich weiter zu informieren. Detaillierte Informationen zur jeweiligen Gefahrenlage erhalten Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall über Radio, Warn-Apps und die offiziellen Informationskanäle der Stadt Lünen, etwa den städtischen WhatsApp-Kanal.

Gegen 11:45 Uhr erfolgt die bundesweite Entwarnung. Sie wird über die Warnkanäle und Endgeräte verbreitet, über die zuvor die Probewarnung versendet wurde.

Der Warntag dient dazu, die verschiedenen Warnwege zu erproben und mögliche technische Schwachstellen zu erkennen. Beim landesweiten Warntag im März wurde in Lünen ein zusätzlicher SMS-basierter Alarmierungsweg getestet. Aufgrund eines technischen Fehlers lösten die Sirenen dabei nicht aus. Der reguläre Alarmierungsweg über die Leitstelle des Kreises Unna war nicht Teil dieser Übung. Die Ursache wurde inzwischen ermittelt und behoben; anschließende Funktionstests verliefen erfolgreich.

Mithilfe der Bevölkerung

Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Überprüfung der akustischen Abdeckung. Wer Sirenen am eigenen Standort nicht oder nur schlecht hören kann, kann dies per E-Mail an [email protected] melden. Wichtig sind Angaben zum genauen Standort mit Stadtteil, Straße und Hausnummer.

Die Stadt Lünen empfiehlt außerdem, sich mit der persönlichen Notfallvorsorge zu beschäftigen. Informationen hierzu stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereit.

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