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Schulmensen in Hilden: Überblick über Ausstattung, Maßnahmen und Kosten

Die Stadtverwaltung fasst die Situation an Schulen, geplante technische Anpassungen sowie ausgewählte Kosten aus der CDU-Anfrage zusammen.

Die Stadt Hilden hat eine Anfrage der CDU-Fraktion zur Situation der Schulmensen beantwortet. In der Stellungnahme gibt die Verwaltung einen Überblick über vorhandene Mensen und Verpflegungseinrichtungen, deren Ausstattung, geplante Maßnahmen sowie ausgewählte Kosten.

Übersicht über Mensen und Verpflegungseinrichtungen

Nach Angaben der Verwaltung gibt es an den Hildener Schulen Mensen, weitere Verpflegungseinrichtungen sowie einzelne externe Verpflegungsräume. Aufgelistet werden folgende Standorte:

  • Elbsee: 1 Mensa
  • Beethovenstraße: 1 Mensa, 1 Verpflegungseinrichtung als Multifunktionsraum, 1 externer Verpflegungsraum im Förderzentrum
  • Wilhelm-Busch, Richrather Straße: 1 Mensa
  • Wilhelm-Busch, Zur Verlach: 1 Mensa, 1 externer Verpflegungsraum, geteilt mit der Astrid-Lindgren-Schule
  • Astrid-Lindgren, Zur Verlach: 1 Mensa, 1 externer Verpflegungsraum, geteilt mit der Wilhelm-Busch-Schule
  • Wilhelm-Hüls: 1 Mensa
  • Schulstraße: 1 Mensa, 1 Verpflegungseinrichtung als Multifunktionsraum
  • Walter-Wiederhold-Schule: 2 Mensen an den Standorten Düsseldorfer Straße und Walter-Wiederhold-Straße
  • Kalstert: 1 Mensa
  • Walderstraße: 1 Mensa
  • Marie-Colinet: 1 Mensa
  • Helmholtz-Gymnasium: 1 Mensa, betrieben durch den Mensaverein VFF

Größe, Plätze und technische Ausstattung

Die Verwaltung nennt für die einzelnen Schulen folgende Angaben zu Größe, Sitzplatzkapazität und technischer Ausstattung:

  • Elbsee: rund 124 Quadratmeter, 60 Sitzplätze, 1 Haubenspülmaschine und 2 Konvektomaten mit insgesamt 16 Einschüben
  • Beethovenstraße: rund 120 Quadratmeter, 90 Sitzplätze, 2 Industriespülmaschinen, 1 Teilindustriespülmaschine, 1 Konvektomat und 2 Coolcookingboxen
  • Wilhelm-Busch, Richrather Straße: rund 136 Quadratmeter, 100 Sitzplätze, 1 Haubenspülmaschine und 2 Konvektomaten mit je 10 Einschüben
  • Wilhelm-Busch, Zur Verlach: rund 90 Quadratmeter, 60 Sitzplätze, 1 Industriespülmaschine und 2 Konvektomaten mit je 10 Einschüben
  • Astrid-Lindgren, Zur Verlach: keine Angaben in der Antwort
  • Wilhelm-Hüls: rund 52 Quadratmeter, 60 bis 70 Sitzplätze, keine technische Ausstattung genannt
  • WHS: 147 Quadratmeter, Mensa Bonhoeffer für die OGS mit einer Maximalkapazität von 200, 1 Industriespülmaschine, 1 Teilindustriespülmaschine und 2 Konvektomaten mit 16 Einschüben
  • Schulstraße: 79 Quadratmeter, 78 plus 30 Sitzplätze, keine technische Ausstattung genannt
  • Walter-Wiederhold-Schule: 70 Quadratmeter, 32 Sitzplätze an der Walter-Wiederhold-Schule und 32 an der Düsseldorfer Straße, 2 Konvektomaten mit je 10 Einschüben
  • Kalstert: 82 Quadratmeter, 52 bis 54 Sitzplätze, 1 Konvektomat mit 10 Einschüben und 1 Teilindustriespülmaschine
  • Walderstraße: 152 Quadratmeter, 55 Sitzplätze, 1 Konvektomat mit 10 Einschüben und 1 Haubenspülmaschine
  • Marie-Colinet: 203 Quadratmeter, 83 Sitzplätze, Industrieküche, Spülstraße und 4 Konvektomaten mit 32 Einschüben
  • Helmholtz-Gymnasium: keine Flächen- und Platzangaben, Hinweis auf den Betrieb durch den VFF

Nutzerzahlen laut beigefügter Tabelle

Wie viele Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Mensen durchschnittlich pro Tag oder pro Woche nutzen und wie sich die Nutzerzahlen in den vergangenen fünf Jahren entwickelt haben, geht laut Verwaltung aus einer beigefügten Excel-Tabelle hervor. In der Antwort selbst werden diese Zahlen nicht aufgeführt.

Wo die Verwaltung Handlungsbedarf sieht

Nach Angaben der Stadt werden die technischen Ausstattungen in allen Schulen laufend und schrittweise angepasst oder erneuert. Konkret nennt die Verwaltung mehrere Vorhaben:

  • Wilhelm-Hüls-Schule: Geplant ist ein Erweiterungsbau für die Mensa mit einer vollständigen Neueinrichtung von Mensa und Küche. Die Verwaltung spricht von einem sehr hohen Bedarf, auch wegen der Nutzung externer Räumlichkeiten im Evangelischen Schulzentrum.
  • Beethovenstraße: Die Vorbereitung der Ausschreibung für ein Planungsbüro für eine Schulerweiterung mit Mensaneubau läuft. Übergangsweise wurde die Mensasituation bereits im Sommer 2025 angepasst.
  • Wilhelm-Busch und Wilhelm-Hüls: Der Austausch von Spülmaschinen soll zeitnah erfolgen.
  • Marie-Colinet und Elbsee: Der Austausch beziehungsweise Umbau von Konvektomaten ist für die Sommerferien 2026 vorgesehen.
  • Wilhelm-Busch und Astrid-Lindgren am Standort Zur Verlach: Der Austausch von Konvektomaten ist innerhalb der nächsten sechs Monate vorgesehen.

Besonders angespannt beschreibt die Verwaltung die Lage an der Astrid-Lindgren-Schule am Standort Richrather Straße. Dort gebe es keine eigene Verpflegungsmöglichkeit. Die Kinder liefen zum Standort Zur Verlach, nähmen dort das Mittagessen ein und gingen anschließend in die Betreuung. Die Raumsituation im Mensa- und Betreuungsbereich am Standort Zur Verlach sei sehr angespannt.

Investitionen in Ausstattung

Zu baulichen Investitionen macht die Verwaltung eine grundsätzliche Einschränkung. Mensen und schulische Verpflegungsbereiche würden in der Anlagenbuchhaltung nicht als eigenständige Anlagen, sondern als Teil der jeweiligen Schulgebäude geführt. Deshalb könnten Investitionen in Mensen und Verpflegungsbereiche nicht gesondert ausgewiesen werden.

Für die Ausstattung nennt die Stadt folgende Maßnahmen:

  • Walder Straße: 2024 Möblierung der Mensa für 14.913,15 Euro; außerdem neue Küche der Mensa aus dem Budget des Amtes 26
  • Schulstraße: 2025 Möbel und Küche für 39.715,00 Euro
  • Beethovenstraße: 2025 Küche für 49.146,00 Euro
  • Mensa Helmholtz-Gymnasium: 2025 Reparatur und Neupolsterung der Mensamöbel für 5.405,24 Euro
  • Mensa Marie-Colinet-Schule: 2026 neue Tische für 6.709,82 Euro
  • Wilhelm-Hüls-Schule: Für 2028 ist die Planung für Möbel der neu zu bauenden Mensa mit rund 25.000,00 Euro angegeben; eine neue Küche ist ebenfalls vorgesehen, die Kostenermittlung liegt laut Verwaltung noch nicht vor

Kosten für Betrieb und Personal

Bei den Kosten für die Mittagsverpflegung nennt die Verwaltung Ausgaben an Caterer sowie Erträge aus Elternbeiträgen. Für die Offene Ganztagsschule, kurz OGS, und VGS+ ergeben sich demnach folgende Werte:

  • 2025 Catererkosten OGS: 1.168.225,39 Euro
  • 2025 Catererkosten VGS+: 182.648,75 Euro
  • 2024 Catererkosten OGS: 1.137.607,95 Euro
  • 2024 Catererkosten VGS+: 200.836,17 Euro
  • 2025 Ertrag Kostenbeitrag Mittagstisch OGS: 1.051.184,00 Euro
  • 2025 Ertrag Kostenbeitrag Mittagstisch VGS+: 204.496,00 Euro
  • 2024 Ertrag Kostenbeitrag Mittagstisch OGS: 1.024.112,00 Euro
  • 2024 Ertrag Kostenbeitrag Mittagstisch VGS+: 193.052,00 Euro

Die Verwaltung erläutert, dass Eltern über zwölf Monate einen gleichbleibenden Beitrag für das Mittagessen zahlen. Die tatsächlich ausgegebenen Essen würden dagegen exakt abgerechnet. Dadurch könnten Über- oder Unterzahlungen entstehen. Grundsätzlich sei der Elternbeitrag aber so kalkuliert, dass die Kosten für den Caterer gedeckt würden.

Für das Küchenpersonal nennt die Stadt 38 Mitarbeitende in der Entgeltgruppe 2. Die jährlichen Gesamtkosten für diese Kräfte beziffert die Verwaltung auf 848.242,79 Euro.

Keine getrennte Kostenstelle für Mensen

Für Betrieb und Unterhaltung der Mensen gibt es nach Angaben der Verwaltung keine eigenständigen Kostenstellen. Die Bewirtschaftung erfolge gemeinsam mit den jeweiligen Schulen. Eine gesonderte Erfassung der laufenden Kosten für Mensen sei deshalb nicht möglich.

Besonderheit am Helmholtz-Gymnasium

Für die Mensa am Helmholtz-Gymnasium teilt die Stadt mit, dass sie dem VFF als Betreiber jährlich einen Zuschuss von 37.000,00 Euro zur Unterhaltung der Mensa zahlt.

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