„Vernetzt statt allein“: Netzwerktreffen im Ehrenamt in Ennepetal

Die Stabsstelle Ehrenamt der Stadt Ennepetal hat erstmals zu einem Netzwerktreffen rund um das Thema Ehrenamt eingeladen. Unter dem Titel „Vernetzt statt allein“ kamen im Mehrgenerationenhaus sieben Teilnehmende zusammen, die insgesamt neun Organisationen vertraten. Eine Teilnehmerin engagiert sich dabei für drei Organisationen, ein Teilnehmer für zwei.
Das Treffen fand im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements statt, die in diesem Jahr unter dem Motto „Miteinander Zukunft gestalten“ stand. Im Mittelpunkt des Auftakts stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen. Danach tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, welchen Beitrag freiwilliges Engagement für die Gesellschaft leistet und welchen Herausforderungen Engagierte im Alltag begegnen.
Vernetzung als Ansatz für die ehrenamtliche Arbeit
Im Gespräch wurde deutlich, dass freiwilliger Einsatz viele unterschiedliche Formen annimmt. Neben dem klassischen Ehrenamt, das häufig mit einer längerfristigen Aufgabe oder einem festen Amt verbunden ist, gewinnt auch der weiter gefasste Begriff des bürgerschaftlichen Engagements an Bedeutung. Er umfasst nach Angaben der Stadt auch andere Formen des freiwilligen Einsatzes für das Gemeinwohl.
Ein zentraler Gedanke des Treffens war, dass eine stärkere Vernetzung die ehrenamtliche Arbeit in Ennepetal erleichtern und neue Möglichkeiten eröffnen kann. Durch gegenseitige Unterstützung, Absprachen und Kooperationen können Kräfte gebündelt, Erfahrungen weitergegeben und vorhandene Ressourcen sinnvoll geteilt werden. Gerade bei begrenzten personellen, zeitlichen oder organisatorischen Kapazitäten kann Zusammenarbeit eine wertvolle Unterstützung sein.
Weiteres Treffen in Vorbereitung
Für die Stabsstelle Ehrenamt war das erste Netzwerktreffen nicht nur eine Gelegenheit zum Kennenlernen, sondern zugleich der Auftakt für einen intensiveren Austausch. Das Netzwerk soll weiter wachsen und künftig noch mehr Engagierte aus Ennepetal zusammenbringen.
Vereine, Organisationen und Initiativen, die sich beteiligen und beim nächsten Treffen dabei sein möchten, sind dazu eingeladen. Das nächste Treffen soll voraussichtlich im Januar stattfinden; eine konkrete Terminkommunikation folgt.