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Neues Streifenboot „WSP 3“ für mehr Sicherheit auf dem Rhein

Wasserschutzpolizei Köln setzt auf moderne Technik bei Rettung und Kontrolle

Von Redaktion

Die Wasserschutzpolizei Köln erhält eine bedeutende Verstärkung: Mit der Inbetriebnahme des neuen Streifenboots „WSP 3“ wird die Sicherheit auf den Wasserwegen in Nordrhein-Westfalen weiter ausgebaut. Das moderne Boot wurde am Mittwoch feierlich in Düsseldorf getauft und steht ab sofort für Einsätze auf dem Rhein zur Verfügung.

Das neue Streifenboot „WSP 3“ im Überblick

Die „WSP 3“ überzeugt durch ihre beeindruckenden technischen Eckdaten:

  • Länge: 17,30 Meter
  • Gewicht: 18,7 Tonnen
  • Höchstgeschwindigkeit: bis zu 50 km/h
  • Antrieb: Zwei Motoren mit jeweils 450 PS
  • Die Ausrüstung des Boots ist auf dem neuesten Stand der Technik. Neben einer Wärmebildkamera verfügt es über Sonargeräte, die besonders bei Such- und Rettungseinsätzen zum Einsatz kommen.

    Feierliche Taufe und prominente Unterstützung

    Die feierliche Taufe fand am 21. Januar unter Beteiligung zahlreicher Gäste statt. Vizepräsidentin des Landtags, Berivan Aymaz, übernahm die Patenschaft für das neue Boot. Für den traditionellen Segen sorgte Schifferseelsorgerin Ariane Stedtfeld. Begleitet wurde die Taufe vom Minister des Innern Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul, und dem Präsidenten des Polizeipräsidiums, Alexander Dierselhuis.

    Herbert Reul betonte die kontinuierliche Modernisierung der Flotte: „Die Flotte wird sukzessive erneuert – ein stetiger Prozess. Heute haben wir schon das neunte Streifenboot seit 2020 in Dienst gestellt. Sie sind nicht nur Fortbewegungsmittel für unsere Polizistinnen und Polizisten, sondern stehen im Mittelpunkt ihres Dienstes. Wir legen großen Wert auf gute Ausstattung und treiben die Erneuerung deshalb weiter voran.“

    Auch Alexander Dierselhuis hob die Bedeutung moderner Technik für die Einsatzkräfte hervor: „Mit diesem neuen Streifenboot stärken wir eine fortschrittliche und jederzeit einsatzbereite Wasserschutzpolizei. Das Boot bietet unseren Kräften einen zeitgemäßen, technisch hoch ausgestatteten Arbeitsplatz, der ihre anspruchsvolle Arbeit erleichtert und erhöht. Aus moderner Technik und engagierten Einsatzkräften entsteht ein wirkungsvolles Einsatzmittel – eine echte Bereicherung für unseren Dienst. Der Besatzung wünsche ich Mast- und Schotbruch sowie eine glückliche Hand bei allen Manövern.“

    Einsatzschwerpunkte und Bedeutung für die Sicherheit

    Die „WSP 3“ wird auf einem etwa 40 Kilometer langen Abschnitt des Rheins rund um Köln eingesetzt. Nach einem besonders einsatzintensiven Sommer mit zahlreichen Badeunfällen und tragischen Zwischenfällen unterstreicht das neue Boot die Bedeutung einer leistungsfähigen Flotte. Die Wasserschutzpolizei setzt die „WSP 3“ ein bei:

    • Schiffsunfällen
    • Kontrollen
    • Umweltdelikten
    • Rettungseinsätzen für Menschen und Tiere
    • Durch die neue Technik können Notfälle noch schneller erkannt und effektiv bewältigt werden.

      Ein starkes Signal für die Zukunft

      Mit der „WSP 3“ setzt die Wasserschutzpolizei ein klares Zeichen für moderne Ausrüstung und nachhaltige Sicherheit auf den Wasserwegen. Das Boot soll einen wertvollen Beitrag dazu leisten, die Herausforderungen auf dem Rhein und anderen Gewässern sicher zu meistern. Die feierliche Taufe und der Einsatz der „WSP 3“ symbolisieren das gemeinsame Engagement über Stadtgrenzen hinweg – wenn es um Sicherheit auf dem Wasser geht, heißt es Leinen los für Köln und ganz Nordrhein-Westfalen.

      Fotos des neuen Streifenboots 'WSP 3'https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6201119

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