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Mads Schmied: Erster männlicher Ruderer mit Nachwuchspreis

Juniorenweltmeister setzt auf Teamgeist und bereitet sich auf Olympia 2032 vor

Von Redaktion

Im festlichen Rahmen des Festivals „Sporthilfe Juniorsportler“ wurde am Donnerstagabend Ruder-Juniorenweltmeister Mads Schmied mit dem renommierten Nachwuchspreis des deutschen Sports ausgezeichnet. Er ist der erste männliche Ruderer, dem diese Ehre zuteilwird. Im Interview teilte der 18-jährige Athlet seine Gedanken zu Motivation, großen Vorbildern und seinen zukünftigen Zielen.

Ein außergewöhnlicher Moment für Mads Schmied

Die Auszeichnung im Düsseldorfer Rheinterrassen-Saal markiert einen bedeutenden Meilenstein in der jungen Karriere von Mads Schmied. Im Interview betont er die emotionale Bedeutung der Ehrung: „Es bedeutet mir sehr viel. Ich sehe viele herausragende Namen und weiß, dass ich hart dranbleiben muss. Diese Ehrung ist ein riesiger Ansporn für mich.“ Der Moment der Verkündung habe ihn überwältigt: Gänsehaut und Erinnerungen an seinen bisherigen Weg prägten die Situation.

Erfolge im Boot – Teamgeist und individuelle Stärke

Schmied erklärte die Unterschiede beim Gewinn von Gold im Doppelvierer und im Einer. Während im Mannschaftsboot das Miteinander zentral ist, kommt es im Einer besonders auf die eigene Beziehung zum Trainer an. Beide Erfahrungen seien für ihn besonders und prägend gewesen.

Seine sportliche Entwicklung führte ihn bereits mit elf Jahren zum Titel des ersten Junioren-Weltmeisters im Einer. Nun blickt er mit Zuversicht auf die Chance, sich für das Olympiateam zu qualifizieren und hat fest das Ziel, 2032 in Brisbane dabei zu sein.

Weichenstellung für die Zukunft: U23 und Olympia im Blick

Für die kommende Saison liegt Schmieds Fokus auf der erfolgreichen Integration in die U23-Klasse. Hier möchte er sich gegen bis zu vier Jahre ältere Konkurrenten durchsetzen und die Qualifikation für die Heim-Weltmeisterschaft in Duisburg erreichen. Er sieht zudem Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit anderen Olympiakandidaten – spätestens mit Blick auf 2028.

Stärken, Vorbilder und wichtiger Rat

Gelassenheit im Wettkampf und der Wille, stets das Maximum zu geben, sind laut Schmied seine größten Stärken. Das internationale Umfeld habe ihn geprägt. Er beschreibt sich dabei selbst als „ekliger Gegner“, doch betont den Stellenwert von Fairness und Respekt. Als Vorbild nennt er Oliver Zeidler, beeindruckt von dessen Umgang mit Rückschlägen und Erfolgen. Junge Nachwuchsruderer ermutigt Schmied, stets die Freude am Sport zu bewahren und das passende Umfeld zu suchen – ein Schritt, den er selbst mit seinem Wechsel von Nürnberg nach Potsdam gegangen ist.

Bedeutende Namen und weitere Preisträger

Seit der ersten Vergabe des Nachwuchspreises 1978 wurden zahlreiche spätere Sportgrößen ausgezeichnet. Darunter finden sich Namen wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Ronald Rauhe (1998), Maria Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008) und Niklas Kaul (2017).

Neben Schmied wurden im Rahmen des Festivals auch weitere Talente wie die Rennrodel-Doppelsitzerinnen Pauline Patz und Elisa Storch, Schwimmer Josia Topf sowie Parasport-Radsportler Leon Brunnert gewürdigt. Insgesamt ehrte man gemeinsam mit der DFL zudem 29 Athletinnen und Athleten, die ihre leistungssportliche Karriere beendet haben.

Mediendownloads und Unterstützer

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Die Veranstaltung und die Auszeichnung werden von langjährigen Partnern wie Mercedes-Benz, Bank, Telekom, PwC Deutschland, Post Generali und Vermögensberatung gefördert. Die Deutsche Sporthilfe setzt sich dabei nicht nur für die sportliche Entwicklung, sondern auch für gesellschaftspolitische Ziele ein. Die Stiftung erhält zudem Unterstützung durch das Bundesministerium des Innern nach Beschluss des Deutschen Bundestages.

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Mit der Auszeichnung von Mads Schmied rückt einmal mehr der hohe Stellenwert des Nachwuchssports in Deutschland in den Mittelpunkt – und die Hoffnung auf neue sportliche Erfolge in naher Zukunft.

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