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Kurzmitteilung: Nachflug übt die Bundespolizei in Hangelar

Vom 13. bis 16. April 2026 kann es abends in Sankt Augustin zu Fluglärm kommen – Grund ist eine Ausbildung für System-Operatorinnen und -Operatoren.

Von Redaktion
Kurzmitteilung: Nachflug übt die Bundespolizei in Hangelar
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Bei der Luftfahrerschule für den Polizeidienst im Raum Sankt Augustin-Hangelar steht Mitte April 2026 eine Nachtflugausbildung an. Nach Angaben der Bundespolizei findet sie vom 13. bis 16.04.2026 statt und dient der Fortbildung von System-Operatorinnen und -Operatoren.

Ausbildung für spezialisierte Besatzungsmitglieder

System-Operatorinnen und -Operatoren sind spezialisierte Besatzungsmitglieder, die die taktische Ausrüstung eines Polizeihubschraubers bedienen und die Pilotinnen und Piloten bei Flugeinsätzen unterstützen. Die Ausbildung ist damit auf Aufgaben ausgerichtet, die im Polizeiflugdienst eine zentrale Rolle spielen.

Zu diesen Aufgaben zählen unter anderem:

  • die Suche nach vermissten Personen,
  • die Fahndung nach Straftätern,
  • Hilfe bei schweren Katastrophen- und Unglücksfällen,
  • Streifentätigkeit aus der Luft zur Gefahrenabwehr.
  • Die Bundespolizei weist darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger zu jeder Tageszeit geflogen werden können. Gerade deshalb ist die Ausbildung in diesem Bereich von besonderer Bedeutung.

    Mögliche Beeinträchtigungen durch Fluglärm

    Da die Flugverfahren erst nach Einbruch der Dunkelheit durchgeführt werden können, kann es im Zeitraum von 20 bis 0 Uhr zu Beeinträchtigungen durch Fluglärm im Bereich Sankt Augustin-Hangelar kommen. Die Bundespolizei bittet für diese Ausbildungsphase um Verständnis und Geduld.

    Hintergrund zur Bundespolizei-Fliegergruppe

    Die Bundespolizei-Fliegergruppe hat ihren Sitz in Bonn. Ihr sind der Instandhaltungsbetrieb, die Luftfahrerschule für den Polizeidienst sowie sechs Fliegerstaffeln nachgeordnet:

    • Oberschleißheim bei München,
    • Fuldatal bei Kassel,
    • Gifhorn bei Braunschweig,
    • Blumberg bei Berlin,
    • Fuhlendorf bei Hamburg,
    • Sankt Augustin.
    • Als Servicedienstleister für Dienststellen, sonstige Bundes- und Landesbehörden mit Sicherheitsaufgaben sowie internationale Behörden und Organisationen, unter anderem die Europäische Grenzschutzagentur FRONTEX, betreibt die Fliegergruppe derzeit 93 Hubschrauber verschiedener Gewichtsklassen. Nach Angaben der Mitteilung ist sie damit nach Lufthansa der zweitgrößte Betreiber ziviler Luftfahrzeuge in Deutschland sowie eine der größten Flugdienstorganisationen weltweit.

      Einsatzschwerpunkte des Flugbetriebs

      Der operative Flugbetrieb unterstützt die Tagesaufgaben der Bundespolizei, insbesondere bei der Grenz-, Bahn- und Seeüberwachung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die regelmäßige Bereitstellung von Lufttransportkapazitäten für bundespolizeiliche Eingreifkräfte an den Wochenenden.

      Hinzu kommt, dass diese Hubschrauber auch für kurzfristige polizeiliche Lagen sowie für Einsätze im Rahmen der Not- und Katastrophenhilfe zur Verfügung stehen. Damit ist der Flugbetrieb nicht nur für die Ausbildung, sondern auch für den laufenden Einsatzauftrag der Bundespolizei von Bedeutung.

      Die Nachtflugausbildung in Sankt Augustin-Hangelar macht damit einen Bereich sichtbar, der im Alltag meist im Hintergrund bleibt, für die Einsatzfähigkeit der Bundespolizei jedoch entscheidend ist.

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