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Juni 2025: Inflationsrate in Deutschland bei 2,0 %

Statistisches Bundesamt veröffentlicht vorläufige Werte für Verbraucherpreisindex und Kerninflation

Von Redaktion

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Das Statistische Bundesamt hat eine vorläufige Einschätzung zur Inflation in Deutschland für Juni 2025 veröffentlicht. Demnach wird für diesen Zeitraum eine Inflationsrate von +2,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat erwartet. Auch der harmonisierte Verbraucherpreisindex weist den gleichen Anstieg zum Juni 2024 auf und legt gegenüber dem Vormonat um +0,1 % zu.

Details zur Inflation und Methodik

Die Kerninflation – das heißt, die Inflationsrate ohne Berücksichtigung von Nahrungsmitteln und Energie – liegt nach den vorläufigen Zahlen bei +2,7 %. Damit wird ein zentraler Aspekt der Preisentwicklung hervorgehoben, der häufig zur Beurteilung des zugrunde liegenden Inflationstrends herangezogen wird.

Unterschiede zwischen Verbraucherpreisindex und harmonisiertem Index

Das Statistische Bundesamt weist darauf hin, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) und der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Beim VPI werden Ausgabenposten wie selbstgenutztes Wohneigentum, Glücksspiel und der Rundfunkbeitrag mit einbezogen, was beim HVPI nicht der Fall ist. Zudem erfolgt eine jährliche Anpassung der Gütergewichte im HVPI, um Veränderungen im Konsumverhalten besser abzubilden.

Verfügbarkeit von endgültigen Daten

Die endgültigen Inflationsdaten für den Monat Juni 2025 will das Statistische Bundesamt am 10. Juli 2025 veröffentlichen. Bis dahin gelten die aktuell veröffentlichten Werte als vorläufig.

Weiterführende Informationen

  • Das Statistische Bundesamt stellt auf seiner Website einen Inflationsrechner zur Verfügung, mit dem sich individuelle Preisentwicklungen nachvollziehen lassen.
  • Weitere Details zu Methodik und Definitionen rund um den Verbraucherpreisindex und den HVPI sind ebenfalls dort abrufbar.
  • Die aktuellen Entwicklungen bei der Inflation bleiben weiterhin ein zentrales Thema für Wirtschaft, Politik und Verbraucher. Besonders die Unterschiede zwischen den verwendeten Preisindizes und die Rolle der Kerninflation werden in den kommenden Wochen weiter beobachtet werden, bis die endgültigen Zahlen veröffentlicht sind.

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