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520.000 Euro Marihuana auf A57 entdeckt

Zollfahnder stoppen litauischen LKW mit 52 Kilogramm Drogen in Olivenölpaletten

Von Redaktion
520.000 Euro Marihuana auf A57 entdeckt
Fiktives KI-SymbolbildKI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

Die Zollfahndung hat Anfang August 2025 einen erheblichen Erfolg im Kampf gegen den Drogenschmuggel erzielt: Bei einer Kontrolle eines litauischen LKW auf der Autobahn A57 sicherten Zollbeamte insgesamt 52 Kilogramm Marihuana. Die Drogen waren versteckt zwischen Paletten mit Olivenöl aus Spanien. Neben der Sicherstellung der Betäubungsmittel wurde zudem ein Tatverdächtiger festgenommen.

Kontrolle auf der A57: Spürnasen mit Erfolg

Am 06. August 2025 führten Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Essen und des Hauptzollamtes Düsseldorf eine gezielte Kontrolle auf der A57 durch. Unterstützt wurden sie von den Zollhunden Fiete und Kim, deren feine Nasen für den entscheidenden Durchbruch sorgten. Die beiden Spürhunde entdeckten in den Ladungen mit Olivenöl mehrere Beutel Marihuana, die professionell zwischen den Paletten versteckt waren.

Im Anschluss übernahmen die Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Essen die weiteren Maßnahmen vor Ort. Um eine vollständige Durchsuchung des LKW zu gewährleisten, wurde das Technische Hilfswerk (THW) hinzugezogen. Der LKW wurde zu einem geeigneten Abladeplatz verbracht, wo die Drogen über vier Paletten hinweg entdeckt wurden.

Ermittlungsverfahren und Festnahme

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 55 Beutel mit einem Gesamtgewicht von 52 Kilogramm Marihuana sicher. Gegen den litauischen Fahrer des LKW wurde umgehend ein Strafverfahren eingeleitet. Er ist vorläufig festgenommen worden.

Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Düsseldorf ordnete das Amtsgericht Neuss am 07. August 2025 die Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen liegen weiterhin bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Wert und Bedeutung des Fundes

Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen wird mit etwa 520.000 Euro beziffert. Dieser Fund stellt einen deutlichen Schlag gegen den organisierten Drogenschmuggel dar.

Heike Sennewald, Pressesprecherin des Zollfahndungsamtes Essen, erklärte dazu: „Zollhunde zeigen auch in diesem Fall, dass ihre feinen Spürnasen ein wertvolles und effektives Einsatzmittel im Kampf gegen Drogenschmuggel sind. Apropos Schmuggel: Die Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Marihuana nach Deutschland ist, egal in welcher Menge und auf welchem Weg, weiterhin verboten.“

Ermittlungen und Transparenz

Aus ermittlungstaktischen Gründen wurde die Öffentlichkeit erst jetzt, am 29. August 2025, über den Vorfall informiert. Weitere Details sind im offiziellen Dokument des Zollfahndungsamtes Essen abrufbar.

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