StädteRegion Aachen unterzeichnet Verträge für 42 KOBSI-Mitarbeitende
Die StädteRegion Aachen hat die Arbeitsverträge zur Fortführung des KOBSI-Projekts unterzeichnet. Damit ist nach Angaben der Verwaltung für die 42 Mitarbeitenden eine sichere Jobperspektive bis 2032 verbunden. KOBSI steht für „Koordinierungs‑ und Beratungsstelle für systemische Inklusionsassistenz“ und gilt als Alternative zur Einzelfall-Schulbegleitung.
Finanziert werden soll KOBSI ab 2027 über die Allgemeine Regionsumlage. In der Pressemitteilung heißt es zudem ausdrücklich: „Bis 2032 ist die Finanzierung zwischen Land, StädteRegion und Kommunen gesichert.“ Die Kommunen leiten die ihnen zufließenden Mittel aus der Inklusionspauschale nicht an die StädteRegion weiter; überschüssige Mittel können sie für andere inklusive Maßnahmen einsetzen.
Das Modell läuft nach Angaben der StädteRegion an aktuell 32 Schulen weiter, darunter 22 Grundschulen, neun weiterführende Schulen und eine Förderschule. Seit 2015 sei KOBSI in der StädteRegion Aachen erprobt. Die Kräfte arbeiteten meist für ganze Klassen und nicht in einer dauerhaften Einzelbegleitung.
Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier betont in der Mitteilung Vorteile wie weniger Stigmatisierung, mehr Selbstständigkeit und ein ruhigeres Lernumfeld. Zugleich verweist die StädteRegion auf verlässliche Ansprechpartner, weniger Bürokratie und einen effizienteren Mitteleinsatz. Die KOBSI-Kräfte arbeiten eng mit den pädagogischen Fachkräften der Schulen zusammen und gestalten inklusive Arbeitsgemeinschaften etwa zu kreativem Arbeiten, Bewegung, Entspannung und Yoga.
Für Auskünfte nennt die Mitteilung Marion Wingen, Telefon +49 241 5198-1300, E-Mail [email protected].