Rhein-Kreis Neuss beteiligt sich an Jugendbefragung YES 2026

Rhein-Kreis Neuss nimmt an YES 2026 teil: Jugendbefragung für 8. und 10. Klassen zu psychischer Gesundheit, Ernährung und Medienkonsum läuft bis 27.11. anonym online.

Von Redaktion LK Rhein-Kreis Neuss1 Min. Lesezeit
Barbara Albrecht ruft zur Teilnahme an der Jugendbefragung auf.

© WOLFGANG WALTER – Foto: Rhein-Kreis Neuss

© WOLFGANG WALTER – Foto: Rhein-Kreis Neuss

Der Rhein-Kreis Neuss beteiligt sich an der Jugendbefragung YES 2026. Befragt werden Schülerinnen und Schüler der achten und zehnten Klassen. Alle weiterführenden Schulen wurden dazu angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen.

Die Befragung steht noch bis zum 27. November online zur Verfügung. Sie ist freiwillig, anonym und kann am Computer, Tablet oder Smartphone während einer Unterrichtsstunde ausgefüllt werden.

Worum es in der Befragung geht

YES steht für Youth Euregional Scan. Die Befragung beschäftigt sich unter anderem mit psychischer Gesundheit, Ernährung und Medienkonsum. Nach Angaben des Kreises geht es darum, Daten auf kommunaler Ebene zum Gesundheits- und Risikoverhalten Jugendlicher zu erhalten, um Bedarfslagen zu erkennen und Präventionsprogramme bedarfsgerecht anzupassen.

Partner in der Euregio

An der Befragung beteiligt sich der Rhein-Kreis Neuss gemeinsam mit dem Kreis Euskirchen, dem Kreis Heinsberg, dem Kreis Höxter, dem Kreis Wesel, dem Oberbergischen Kreis, dem Kreis Viersen, der Stadt Krefeld, GGD Zuid-Limburg und der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien.

Blick auf frühere Ergebnisse

Der Rhein-Kreis Neuss hatte sich 2023 erstmals an der euregionalen Jugendbefragung beteiligt. Die Ergebnisse der ersten Befragungsrunde zeigten unter anderem, dass über ein Drittel der Jugendlichen im Rhein-Kreis Neuss von psychischen Belastungen berichtet, sich oft gestresst fühlt und sich ab und zu einsam fühlt. Mädchen schätzten ihre psychische Gesundheit insgesamt schlechter ein als Jungen. Jugendliche aus der achten Klasse wiesen zudem eine bessere mentale Verfassung auf als Jugendliche aus der zehnten Klasse.

Barbara Albrecht, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, verwies darauf, dass die Ergebnisse den Trend einer zunehmenden Verschlechterung der psychischen Gesundheit Jugendlicher widerspiegeln. Frühzeitige Präventionsmaßnahmen seien wichtig, sagte sie. Je umfassender die regionale Datenlage sei, desto besser könnten die bereits bestehenden Unterstützungsangebote für Jugendliche nach Bedarf angepasst werden.

Alle Schulen im Kreis wurden über die Umfrage informiert. Sie sind in den nächsten Wochen aufgerufen, sich mit ihren achten und zehnten Klassen an der Jugendbefragung zu beteiligen.

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