Musikschule Rhein‑Kreis Neuss feiert 60 Jahre mit Konzert im Grevenbroicher Gründerzeit‑Treppenhaus

Konzert der Musikschule Rhein‑Kreis Neuss im historischen Treppenhaus von Grevenbroich: Schüler*innen präsentieren Klavier‑, Saxophon‑ und Gesangs‑Programme am 9. Oktober 2026.

Von Redaktion LK Rhein-Kreis Neuss1 Min. Lesezeit
Ein Konzert der besonderen Art boten Schülerinnen und Schüler der Musikschule Rhein-Kreis Neuss in einem Grevenbroicher Gründerzeit-Treppenhaus.

Foto: Rhein-Kreis Neuss

Foto: Rhein-Kreis Neuss

Im Rahmen der Jubiläumsreihe „60 Jahre, 60 Konzerte“ hat die Musikschule Rhein‑Kreis Neuss ein Konzert im dreistöckigen Gründerzeit‑Treppenhaus in Grevenbroich veranstaltet. Fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler nutzten die Holzstufen des historischen Gebäudes als Bühne und schufen damit eine besondere Klangatmosphäre.

Programm

Den musikalischen Auftakt machte die Pianistin Leyun Bao mit den Werken „Idea 10 & 12“ von Gibran Alcocer und einer „Passacaglia“ von Johan Halvorsen. Anschließend präsentierte Letao Bao ein weiteres Werk des norwegischen Komponisten.

Im Anschluss folgte ein Klavier‑Solo von Nilay Welker, das Szenen aus dem Film „LaLaLand“ von Justin Hurwitz aufgriff.

Der nächste Programmpunkt zeigte Werke des ehemaligen Musikschullehrers Felix Volkmann, gespielt von den Altsaxophonisten Jonas von Gansewinkel und Jasper Heyers („Sunshine“ und „Barock Feeling“).

Ein vier‑teiliger Gesangs‑ und Klavierblock folgte, bei dem die Sopranistin Jona Krummen und Bassbariton Max Schiffers gemeinsam mit Pianist Stefan Jennissen die Stücke „Honesty“, „American Boy“, „Arabian Nights“ und „From the Start“ interpretierten.

Den Abschluss bildete das Stück „The Jazz Police“ von Gordon Goodwin, erneut performed vom Saxophon‑Duo Jonas von Gansewinkel und Jasper Heyers.

Stimmung im Publikum

Klaus Mader, stellvertretender Leiter der Musikschule, erklärte bei der Eröffnung, dass die Idee, das Treppenhaus als Konzertort zu nutzen, ein „besonderer Moment“ gewesen sei. Das Publikum nahm Platz auf den Holzstufen und verabschiedete die jungen Künstlerinnen und Künstler mit kräftigem Applaus aus allen Stockwerken.

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