Pedelec-Kurse der Kreisverkehrswacht Mettmann: Saisonende am 24. Oktober 2026

Die Pedelec-Kurssaison der Kreisverkehrswacht Mettmann endet am 24. Oktober 2026. Zusatzmodul „Toter Winkel“ stärkt die Sicht und Sicherheit.

Von Redaktion LK Mettmann2 Min. Lesezeit
Zwei Personen der Kreisverkehrswacht bei einem Pedelec-Training; im Hintergrund sind weitere Kursbeteiligte zu erkennen.

Foto: Kreis Mettmann

Foto: Kreis Mettmann

Die Pedelec-Kurssaison der Kreisverkehrswacht Mettmann geht zu Ende. Der letzte Kurs findet am 24. Oktober 2026 statt.

Unter dem Motto „Mobilität unter den Generationen“ haben die Kreisverkehrswacht und das Straßenverkehrsamt mit Herrn Kluke die Aktionswoche zum Anlass genommen, mit dem vorletzten Pedelec-Kurs des Jahres an der Kreisverwaltung noch einmal ein Thema in den Mittelpunkt zu stellen: sichere und rücksichtsvolle Mobilität für alle Generationen mit dem Zusatzmodul „Toter Winkel“.

In diesem Jahr hat die Kreisverkehrswacht zwölf Pedelec-Kurse durchgeführt. Die Nachfrage war nach Angaben der Veranstalter groß, die Kurse waren durchweg sehr gut besucht, viele sogar ausgebucht. Das Interesse daran, sicherer mit dem Pedelec unterwegs zu sein, sei ungebrochen.

In den Kursen geht es nicht nur um das sichere Anfahren, Bremsen und Kurvenfahren. Ziel ist es auch, das eigene Verhalten im Straßenverkehr zu reflektieren und Gefahrensituationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen.

Besonders eindrücklich ist nach Angaben der Kreisverkehrswacht das Zusatzmodul „Toter Winkel“. Es wird gemeinsam mit dem Straßenverkehrsamt angeboten, wenn ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung steht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wechseln dabei die Perspektive und nehmen selbst auf dem Fahrersitz Platz. So wird unmittelbar erlebbar, welche Bereiche eine Fahrerin oder ein Fahrer tatsächlich sehen kann, wo Radfahrende aus dem Blickfeld verschwinden und warum selbst kurze Momente im Straßenverkehr entscheidend sein können.

Die Verantwortlichen sprechen von einem „Aha-Effekt“, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Fahrerhaus feststellen, wie eingeschränkt die Sicht in bestimmten Bereichen ist. Wer diese Erfahrung gemacht habe, fahre anschließend häufig mit einem anderen Bewusstsein auf dem Pedelec durch den Straßenverkehr.

Auch Uta Heber-Wenzel, Amtsleiterin des Straßenverkehrsamtes und passionierte Radfahrerin, habe sich von der Perspektive im Lkw-Fahrerhaus überraschen lassen. Ihre Erkenntnis aus dem Kurs: „Seitdem ich selbst einmal im Fahrerhaus gesessen habe, bleibe ich mit meinem Fahrrad an einer Ampel grundsätzlich hinter einem Lkw.“

Mit dem vorletzten Pedelec-Kurs des Jahres endet damit eine erfolgreiche Saison. Die Verantwortlichen von Kreisverkehrswacht und Straßenverkehrsamt ziehen eine positive Bilanz. Die Planungen für die nächste Pedelec-Saison laufen bereits. Auch im kommenden Jahr möchte die Kreisverkehrswacht Mettmann wieder Pedelec-Kurse anbieten. Ergänzend sollen die Zusatzmodule des Straßenverkehrsamtes – bei entsprechender Verfügbarkeit auch mit einem Fahrzeug und dem Modul „Toter Winkel“ – weitere praktische Erfahrungen ermöglichen.

Wesentliches Ziel bleibt aus Sicht der Veranstalter, dass Menschen jeden Alters andere Verkehrsteilnehmer besser verstehen und dadurch sicherer unterwegs sind.

Mettmann, 21. September 2026

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