Fördermittel für die denkmalgerechte Sanierung der Drehscheibe am Ringlokschuppen

Das Eisenbahnmuseum Bochum erhält rund 200.000 Euro vom Land NRW zur denkmalgerechten Sanierung der Drehscheibe am Ringlokschuppen.

Von Redaktion Bochum1 Min. Lesezeit
Drehscheibe im Eisenbahnmuseum Bochum.

Foto: bochum.de

Foto: bochum.de

Das Eisenbahnmuseum Bochum erhält vom Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel für die denkmalgerechte Sanierung der Drehscheibe am Ringlokschuppen. Das Geld stammt aus dem Landesdenkmalförderprogramm. Wegen altersbedingter Schäden an der Drehscheibe und am Ringlokschuppen sollen damit die seit Langem geplanten Sanierungsarbeiten nun umgesetzt werden.

Für die Demontage- und Sanierungsarbeiten stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung der Stadt Bochum Fördergelder in einer Gesamthöhe von rund 200.000 Euro zur Verfügung. Ziel ist es, die Drehscheibentechnik entsprechend dem historischen Vorbild instand zu setzen und ihre Funktionsfähigkeit dauerhaft zu erhalten.

Das Museum verfügt neben dem historischen Ringlokschuppen über eine der wenigen verbliebenen und noch betriebsfähigen Drehscheiben im Ruhrgebiet. Die Drehscheibe wurde 1920 eingebaut. Über sie konnten Lokomotiven auf die einzelnen Schuppengleise oder auf die Gleise zur Versorgung mit Wasser und Kohle verteilt werden. Sie bildet damit den Mittelpunkt der Anlage und des Eisenbahnbetriebs.

Am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 13. September, öffnet das Eisenbahnmuseum Bochum seine Türen. Dann ist die Drehscheibe zwar noch nicht saniert, nach Angaben der Stadt passt das Museum mit dem diesjährigen Motto des Aktionstags „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ jedoch besonders gut zum Thema. Besucherinnen und Besucher können dabei auch die Drehscheibentechnik vorgeführt bekommen.

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