Entdecken Sie die Geschichte des Ural-Kosaken-Chors in Bochum!

Im Februar beleuchtet das Stadtarchiv Bochum die Geschichte des Ural-Kosaken-Chors und seine bemerkenswerte Autogrammkarte – der Eintritt ist frei!

Von Redaktion Bochum1 Min. Lesezeit
Entdecken Sie die Geschichte des Ural-Kosaken-Chors in Bochum!

Foto: bochum.de

Foto: bochum.de

Schaufenster Stadtgeschichte: „Autogrammkarte des Ural-Kosaken-Chors“

Ein Ausflug in Bochums faszinierende Stadtgeschichte steht im Februar auf dem Programm: Das „Schaufenster Stadtgeschichte“ widmet sich der „Autogrammkarte des Ural-Kosaken-Chors zum Gastspiel in Bochum“. Wer einen Blick in die Vergangenheit werfen möchte, kann dies im Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte tun. Eintauchen in die Historie gefällig? Kein Problem, der Eintritt ist kostenlos.

Der Ural-Kosaken-Chor: Ein Klangkosmos aus Kosakenstimmen

Am 5. Februar 1935 trat ein ungewöhnliches Ensemble im Bochumer Kino „Lichtburg“ auf: der Ural-Kosaken-Chor. Ursprünglich 1924 in Paris gegründet, bestand er aus russisch- und ukrainisch-stämmigen Männern mit kosakischen Wurzeln. Ihr Gründer, Andrej Iwanowitsch Scholuch, floh 1922 aus der Ukraine ins Exil nach Frankreich.

Lichtburg: Bochums Kinojuwel

Die Lichtburg, eröffnet 1929, war ein bedeutendes Kino an der Ecke Königsallee/Oskar-Hoffmann-Straße – ein echtes Schmuckstück der damaligen Zeit. Mit einem Salongesicht in Schwarz, Lichtgrau und Weiß und dunkelroter Bestuhlung avancierte es schnell zu einem beliebten Postkartenmotiv. Doch das Kino war nicht nur schön, sondern auch modern und Austragungsort zahlreicher Uraufführungen. Traurigerweise endete seine Geschichte 1944, als es bei einem Luftangriff zerstört wurde.

Signiert und verewigt

Die ausgestellte Postkarte trägt die Signaturen von sechs der acht Ensemblemitglieder: A. Scholuch, K. Kwitkowsky, I. Lavrovsky, B. Kusmenok, W. Ksenofontow, und W. Waneeff. Der Chor setzte seine musikalische Reise bis 1940 und erneut von 1956 bis 1972 fort. Zu den bekannten Mitgliedern zählt auch Ivan Rebroff, alias Hans Rippert aus Berlin.

Besuch im Stadtarchiv

Wer mehr über das Gastspiel des Ural-Kosaken-Chors oder andere geschichtsträchtige Exponate erfahren möchte, sollte dem Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte einen Besuch abstatten. Weitere Infos sind online zu finden.

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache

Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

Datenschutz