Zwei Radschnellverbindungen sollen Mönchengladbach mit der Region verbinden

Mönchengladbach vertieft die Planung für zwei Radschnellverbindungen: Die Trassen sollen Heinsberg und Grevenbroich mit der Stadt verbinden.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Mönchengladbach soll künftig mit zwei Radschnellverbindungen besser an die Region angebunden werden. Der Ausschuss für Umwelt und Mobilität hat sich mit den Machbarkeitsstudien zu den geplanten Strecken nach Heinsberg und Grevenbroich befasst und die Verwaltung beauftragt, die jeweils am besten bewerteten Trassen weiterzuverfolgen und die Planung zu vertiefen.

Die Verbindung nach Heinsberg soll über Hückelhoven, Erkelenz, Herrath und Wickrath bis zum Rheydter Hauptbahnhof führen. Die Strecke ist rund 35 Kilometer lang; etwa elf Kilometer davon liegen im Mönchengladbacher Stadtgebiet. Für das Prognosejahr 2035 erwartet die Studie auf allen Teilabschnitten deutlich mehr als 2.000 Radfahrende täglich. Die Strecke erfüllt damit die Voraussetzungen für den Standard einer Radschnellverbindung. Auch die Nutzen-Kosten-Untersuchung fällt positiv aus.

Die zweite Verbindung soll Mönchengladbach über Jüchen mit Grevenbroich verknüpfen. Sie ist rund 28 Kilometer lang, davon verlaufen 10,6 Kilometer auf Mönchengladbacher Gebiet. Dort soll sie unter anderem die Hochschule Niederrhein, den Wissens- und Innovationscampus, das Monforts-Quartier, den Schulstandort Rheydt-Mülfort und den Bahnhof Odenkirchen anbinden. Vorgesehen sind außerdem Verbindungen zum Ortsteilzentrum Odenkirchen sowie zu den Gewerbegebieten Güdderath und Regiopark. Auch die IGA Garzweiler 2037 soll über die Strecke an die Zentren von Mönchengladbach und Rheydt angebunden werden.

Als nächste Schritte sind eine vertiefende Planung und Abstimmungen mit den beteiligten Kommunen und weiteren Akteuren vorgesehen. Beide Vorhaben gehören zum Rheinischen Radverkehrsrevier, dessen interkommunales und kreisübergreifendes Konzept ein Netz hochwertiger Radverbindungen schaffen soll. Für die Umsetzung stehen Fördermittel aus dem Strukturwandel zur Verfügung.

„Die beiden Verbindungen können das Radverkehrsnetz über die Stadtgrenzen hinaus deutlich verbessern. Sie schaffen neue Verbindungen für Pendlerinnen und Pendler und binden wichtige Ziele in Mönchengladbach und der Region besser an. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Mobilität“, sagt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz.

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