Einfache Sprache
Konzept für den Umgang mit marginalisierten Menschen im öffentlichen Raum
Im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und Gleichstellung wurde ein Konzept vorgestellt.
Am Donnerstag, 24. September, wurde das Konzept vorgestellt.
Die Stadt Mönchengladbach stellte das Konzept im Ausschuss vor.
Die Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung, GISS, erarbeitete das Papier.
Die GISS arbeitete im Auftrag der Stadt.
Der Auftrag lautete auf einen Umgang mit marginalisierten Menschen im öffentlichen Raum.
Ziele des Konzepts
Das Konzept soll Maßnahmen vorschlagen.
Die Maßnahmen sollen Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum reduzieren.
Das Konzept richtet sich an Menschen, die oft im öffentlichen Raum sind.
Das Konzept richtet sich auch an Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf.
Vorstellung im Ausschuss
Oberbürgermeister Felix Heinrichs sprach von einem besonderen Weg der Stadt.
Die Stadt habe sich gegen kurzfristige Einzelmaßnahmen entschieden.
Stattdessen habe die Stadt eine gründliche Analyse durchgeführt.
Danach lag eine Sammlung von Best-Practice-Beispielen vor.
Nun soll darüber mit Politik, Verbänden und Fachleuten beraten werden.
Finanzen und Schwerpunktorte
Die Stadt will trotz begrenzter Finanzen Verbesserungen umsetzen.
Die Stadt will die Situation vor allem in den Innenstädten verbessern.
Die Stadt will die Situation auch rund um die Hauptbahnhöfe verbessern.
Einschätzung zur aktuellen Hilfe
Die GISS schätzt das Hilfesystem in Mönchengladbach grundsätzlich positiv ein.
Die GISS nennt eine gute Abstimmung der Hilfen.
Die GISS nennt auch eine gute Vernetzung der Hilfen.
Die GISS sieht Verbesserungsbedarf bei der Erreichbarkeit einzelner Gruppen.
Nach Einschätzung der GISS erreichen die Angebote diese Gruppen bisher nicht ausreichend.
Bewertung der Straßensozialarbeit
Die Straßensozialarbeit bewertet die GISS als gut ausgestattet.
Die GISS vergleicht dabei mit anderen Städten.
Gruppen im Fokus
Die GISS nennt mehrere Gruppen mit besonderem Fokus im öffentlichen Raum.
Zu den Gruppen zählen wohnungslose Menschen.
Zu den Gruppen zählen Menschen, die Alkohol oder andere Drogen konsumieren.
Zu den Gruppen zählen Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Die GISS sagt, dass solche Menschen nur schwer erreichbar sind.
Zu den Gruppen zählen mittellose EU-Bürgerinnen und mittellose EU-Bürger.
Zu den Gruppen zählen Menschen mit eigener Unterkunft.
Diese Menschen halten sich häufig im öffentlichen Raum auf.
Wohnungslose Frauen gelten nach Angaben der GISS als besonders schutzbedürftig.
Auch junge Erwachsene gelten nach Angaben der GISS als besonders schutzbedürftig.
Wie die GISS das Konzept erstellt hat
Die GISS untersuchte bestehende Hilfsangebote für die Erarbeitung.
Die GISS bezog Fachleute in die Arbeit ein.
Die GISS bezog betroffene Menschen in die Arbeit ein.
Die GISS betrachtete die Situation an verschiedenen Orten in Gladbach.
Die GISS betrachtete die Situation an verschiedenen Orten in Rheydt.
Die GISS wertete Erfahrungen aus anderen Städten aus.
Die GISS wertete auch Angebote aus anderen Städten aus.
Aufbau des Konzepts
Das Konzept enthält 15 modulare Bausteinvorschläge.
Die 15 Bausteinvorschläge verteilen sich auf fünf Bereiche.
Die fünf Bereiche heißen Unterbringung.
Die fünf Bereiche heißen Tagesaufenthalte.
Die fünf Bereiche heißen Suchthilfe.
Die fünf Bereiche heißen Hilfen direkt vor Ort.
Die fünf Bereiche heißen Wohnraumversorgung.
Beispiele für vorgeschlagene Maßnahmen
Das Konzept nennt Änderungen bei der Notübernachtung.
Das Konzept nennt zusätzliche aufsuchende Hilfen.
Das Konzept nennt Toleranzflächen für Drogenkonsum.
Das Konzept nennt ein Suchthilfezentrum.
Weitere Schritte in späteren Stufen
In einer späteren Stufe sieht das Konzept weitere Angebote vor.
Das Konzept sieht leicht zugängliche Übernachtungsangebote in späterer Stufe vor.
Das Konzept sieht in späterer Stufe auch einen Drogenkonsumraum vor.
Stellungnahme der Stadt
Sebastian Dreyer sprach im Ausschuss als Beigeordneter für Soziales, Jugend und Gesundheit.
Herr Dreyer verwies auf bereits umgesetzte Bausteine der Stadt.
Er nannte als Beispiel die neue Notschlafstelle an der Breite Straße.
Herr Dreyer sagte, dass sich damit die Situation obdachloser Menschen verbessert habe.
Die Ideen aus dem Konzept sollen als Leitplanken für die weitere Arbeit dienen.
Keine Entscheidung über Umsetzung
Mit der Vorstellung des Konzepts liegt noch keine Entscheidung über einzelne Bausteine vor.
Quelle im Ratsinformationssystem
Das vollständige Konzept ist im Ratsinformationssystem der Stadt Mönchengladbach abrufbar.
Link: https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?_kvonr=21389 .