„Geprägte Geschichte“: Antike römische Münzen in der Gladbacher Bank

Am 7. September startet „Geprägte Geschichte“: 30 antike römische Münzen in der Gladbacher Bank bis Ende September.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Antike Münzen in der Gladbacher Bank zu sehen

Am 7. September 2026 eröffnet das Museum Schloss Rheydt die Ausstellung „Geprägte Geschichte“ in den Räumlichkeiten der Gladbacher Bank. Bis Ende September sind dort 30 antike römische Münzen aus der Sammlung des Museums zu sehen.

Die von Dr. Sonja Ziesmann, freier Mitarbeiterin für Numismatik am Museum Schloss Rheydt, kuratierte Schau zeigt anhand von Münzen aus der Republik und Kaiserzeit, wie Münzen in der Antike zur Darstellung und Vermittlung von Herrschaft eingesetzt wurden. Zugleich macht die Auswahl die Entwicklung der römischen Münze sichtbar und verdeutlicht, wie sich politische Botschaften und Formen der Herrscherrepräsentation im Laufe der Antike wandelten.

Münzen waren in der Antike weit mehr als Zahlungsmittel. Ihre Bilder und Aufschriften erzählen von Herrschern und ihren politischen Botschaften, von Feldzügen und Bauvorhaben sowie von Kult und Mythologie. Als Zeugnisse ihrer Zeit geben sie Einblicke in die politische und gesellschaftliche Welt der Antike.

Die ausgestellten Münzen stammen aus der Sammlung des Gladbacher Unternehmers und Antikenliebhabers Josef Seuwen (1855–1913), der aus einer wohlhabenden Rheydter Unternehmerfamilie stammte und eine bedeutende Antikensammlung zusammentrug. Nach seinem Tod vermachte er sie der Stadt Rheydt.

Die Ausstellung wird von der Gladbacher Bank und der Otto von Bylandt-Gesellschaft unterstützt. Nach ihrer Präsentation in den Räumen der Gladbacher Bank wird sie in das Kellergewölbe des Schlosses umziehen und dort dauerhaft zu sehen sein.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Gladbacher Bank zugänglich.

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