Generalinspekteur Carsten Breuer spricht in Erwitte über Europas Sicherheit

Generalinspekteur Carsten Breuer sprach in Erwitte vor mehr als 200 Gästen über die Sicherheitslage, Russland und den Rückhalt für die Bundeswehr.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Die Festhalle Erwitte war bis auf den letzten Platz belegt, als Generalinspekteur Carsten Breuer am Mittwoch bei der zweiten Ausgabe des sicherheits- und verteidigungspolitischen Forums „Aber mit Sicherheit“ sprach. Vor weit über 200 Bürgerinnen und Bürgern ging Deutschlands höchster Soldat auf die Zeitenwende und die Sicherheitslage ein.

Breuer erläuterte die Bedrohungslage in Europa und verwies insbesondere auf Russland, das „Krieg als Kontinuum“ begreife und hybride Angriffe eskalieren könne. Als Beispiel nannte er einen kürzlich erfolgten Sprengstoffanschlagsversuch auf den Leipziger Flughafen.

In der anschließenden Fragerunde ging es unter anderem um den Zusammenhalt im Bündnis, die personelle und materielle Lage der Bundeswehr sowie den gesellschaftlichen Rückhalt für die Truppe. Auf die Frage von Marlon Fisch, Schülersprecher des Gymnasiums Erwitte, wie er zu einer widerstandsfähigeren Gesellschaft beitragen könne, appellierte Breuer, die Diskussion über Sicherheit in den Freundes- und Familienkreis zu tragen. Das Bewusstsein für die eigene Sicherheit müsse gestärkt werden, damit jeder über den eigenen Beitrag entscheiden könne.

Bürgermeister Henneböhl dankte Breuer für den Besuch und den direkten Austausch. Er sagte: „Herr General, es ist uns eine Ehre Sie als Gast in Erwitte zu haben und mit Ihnen in den direkten Austausch treten zu können. Wir brauchen die Bundeswehr und die Bundeswehr braucht die Gesellschaft.“

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