Feuerzacki-Projektwoche in der Kita Meeresstrolche
Anfang September hat das Jugendamt der Stadt Mönchengladbach die Feuerzacki-Projektwoche gestartet. Eine Woche lang stand in der Kita Meeresstrolche an der Rohrstraße der Kinderschutz im Mittelpunkt. Die erste Projektwoche bildet den Auftakt für die weitere Umsetzung des Angebots. Künftig sollen alle Kindertageseinrichtungen in Mönchengladbach die Möglichkeit erhalten, eine Feuerzacki-Projektwoche durchzuführen.
Feuerzacki, der Kinderschutzdrache der Stadt Mönchengladbach, begleitet die Kinder durch verschiedene altersgerechte Einheiten. Dabei geht es um Themen rund um Kinderrechte und persönlichen Schutz, die kindgerecht vermittelt werden sollen. Entwickelt und konzipiert hat das Projekt Natalie Fischer, duale Studentin bei der Stadt Mönchengladbach.
Inhalte der Projektwoche
Unter dem Motto „Ich bin wichtig und habe Rechte“ lernen die Kinder, dass ihre Gefühle und ihre Meinung zählen. Weitere Themen sind „Mein Körper gehört mir“, „Ich darf mir Hilfe holen“, „Meine Meinung zählt“ und „Wir sind stark“.
Ziel ist es, die Kinder frühzeitig in ihrem Selbstvertrauen und ihrer Handlungssicherheit zu stärken. Sie setzen sich spielerisch mit ihren eigenen Gefühlen und Grenzen auseinander, lernen ihre Rechte kennen und erfahren, an welche vertrauten Personen sie sich wenden können, wenn sie Unterstützung benötigen.
Auch Musik und Bewegung gehören zur Projektwoche. Die Kinder lernen den Feuerzacki-Song kennen und üben dazu eine Choreografie ein. So werden die Inhalte mit Bewegung und gemeinsamen positiven Erlebnissen verbunden.
Abschluss in der Kita Meeresstrolche
Die erste Feuerzacki-Projektwoche endete mit einer Abschlussveranstaltung in der Kita Meeresstrolche. Feuerzacki kam persönlich in die Kita, und die Kinder präsentierten ihm unter anderem den gemeinsam einstudierten Song. Zum Abschluss erhielt jedes Kind eine persönliche Urkunde und einen kleinen Feuerzacki als Plüschtier.
Der Drache soll die Kinder auch nach der Projektwoche begleiten und sie immer wieder an die zentralen Botschaften erinnern: Sie sind wichtig. Ihre Meinung zählt. Ihr Körper gehört ihnen. Und sie dürfen sich Hilfe holen.
Bei der Abschlussveranstaltung waren neben den Kindern und den pädagogischen Fachkräften der Kita auch Sozialdezernent Sebastian Dreyer, der Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, Klaus Röttgen, sowie der stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Jochen Klenner, vor Ort. Außerdem nahmen Swetlana Karlej aus der Fachberatung Kinderschutz in Kindertageseinrichtungen sowie Natalie Fischer teil.