Langenfelder Grundschüler lernen Gefahren rund um Lkw kennen

Schülerinnen und Schüler der Peter-Härtling-Grundschule in Reusrath haben bei einem Toter-Winkel-Training erfahren, wo sie für Lkw-Fahrer beim Abbiegen, Anfahren oder Rückwärtsfahren unsichtbar sein können. Die Aktion wurde von den Langenfelder Lions, der Verkehrsunfallprävention der Polizei Mettmann und der städtischen Wirtschaftsförderung unterstützt. Ein Lkw stellte Interback zur Verfügung.
Die Kinder übten, Abstand zu halten und Blickkontakt mit Fahrern zu suchen. Sie lernten außerdem, sich im Straßenverkehr nicht direkt vor, neben oder hinter einen Lkw zu stellen. Im Führerhaus konnten sie selbst erleben, dass ihre Klassenkameraden vor dem Fahrzeug vom Fahrersitz aus nicht zu sehen waren.
Elektronische Abbiegeassistenten sind für neu zugelassene Lkw seit Juli 2022 verpflichtend; seit Juli 2024 müssen neue Lkw-Modelle grundsätzlich damit ausgestattet sein. Ältere Fahrzeuge müssen jedoch nicht nachgerüstet werden. Deshalb bleibt es wichtig, dass Kinder die Gefahrenbereiche an großen Fahrzeugen kennen.
Die Langenfelder Lions unterstützen die „Tote-Winkel“-Aktion des Straßenverkehrsamtes und der Kreisverkehrswacht Mettmann seit einem Jahr. In diesem Jahr fand das Training bereits an drei Grundschulen statt: im Januar an der Grundschule am Brückentor, vor den Sommerferien an der Grundschule Wiescheid und im September an der Peter-Härtling-Grundschule.
Damit das Angebot weitere Schulen erreichen kann, werden zusätzliche Partner mit Lkw gesucht. Interessierte können sich an Claudia Abendroth von der städtischen Wirtschaftsförderung wenden: [email protected] oder 02173 794 5419.