Schülerinnen und Schüler diskutieren in der VHS Dorsten über Wehrdienst, Bundeswehr und Sicherheitspolitik

Knapp 150 Oberstufenschüler diskutierten in der VHS Dorsten mit Marc Hinzmann über Wehrdienst, Bundeswehr und Sicherheitspolitik. Kritische Fragen inklusive.

Von Neues aus Dorsten1 Min. Lesezeit
Schülerinnen und Schüler diskutieren in der VHS Dorsten über Wehrdienst, Bundeswehr und Sicherheitspolitik

Foto: VHS Dorsten (von links nach rechts: Carsten Feldhoff, VHS-Leiter, Marc Hinzmann sowie Schüler) Ansprechpartner: Carsten Feldhoff, Tel. 0 23 62 / 66 4184

Foto: VHS Dorsten (von links nach rechts: Carsten Feldhoff, VHS-Leiter, Marc Hinzmann sowie Schüler) Ansprechpartner: Carsten Feldhoff, Tel. 0 23 62 / 66 4184

Knapp 150 Oberstufenschülerinnen und -schüler haben in der VHS Dorsten mit dem ehemaligen Bundeswehroffizier und Spiegel-Bestsellerautor Marc Hinzmann über Wehrdienst, Bundeswehr und sicherheitspolitische Fragen diskutiert. Die rund zweistündige Veranstaltung fand am Dienstag, 8. September, statt.

Auf Einladung der VHS nahmen Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Petrinum, des St.-Ursula-Gymnasiums und der Gesamtschule Wulfen teil. Im Mittelpunkt stand der direkte Austausch mit Hinzmann, der als ehemaliger Bundeswehroffizier und Hauptmann der Reserve 2021 an der Evakuierungsmission der Bundeswehr in Kabul beteiligt war. Seine Erfahrungen hat er später in dem Buch Leben und sterben lassen – die letzten Tage der Bundeswehr in Afghanistan verarbeitet.

Offener Austausch mit Fragen aus dem Plenum

Gemeinsam mit VHS-Leiter Carsten Feldhoff, der ebenfalls ehemaliger Offizier der Bundeswehr ist, stellte sich Hinzmann den Fragen der Jugendlichen. Themen waren unter anderem der Wehrdienst, der Auftrag und die Rolle der Bundeswehr, Auslandseinsätze, persönliche Erfahrungen sowie aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen. Auch kritische Fragen waren ausdrücklich erwünscht.

Hinzmann betonte, es sei ihm wichtig gewesen, dass die Schülerinnen und Schüler nicht mit einer vorgegebenen Meinung aus der Veranstaltung gingen. Vielmehr sollten sie die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und sich anschließend selbst ein Bild zu machen.

Auch VHS-Leiter Carsten Feldhoff zog ein positives Fazit. Die Schülerinnen und Schüler hätten sehr aufmerksam zugehört und kritisch nachgefragt. Genau diesen offenen Dialog habe die VHS ermöglichen wollen. Es gehe nicht darum, eine bestimmte Haltung vorzugeben, sondern jungen Menschen Informationen und unterschiedliche Perspektiven an die Hand zu geben.

Fortsetzung im Frühjahr 2027 geplant

Die VHS Dorsten will den Austausch mit den weiterführenden Schulen fortsetzen. Für das Frühjahr 2027 ist bereits eine weitere Veranstaltung für Oberstufenschülerinnen und -schüler geplant. Unter dem Titel „Social Media Warfare“ soll es dann insbesondere um Sicherheitspolitik in sozialen Medien, Desinformation und gezielte Einflussnahme gehen.

Hat dir der Artikel geholfen? Teile ihn gern:

Einfache Sprache

Die Google-Cookie-Einstellungen sind noch nicht verfügbar. Ein Browser-Schutz kann das Laden verhindern. Ohne Zustimmung werden keine Google-Anzeigen freigegeben.

Datenschutz