Dorsten setzt auf Vielfalt statt Vorurteile

Dorsteins Integrationsrat positioniert sich klar gegen pauschale Zuschreibungen und engagiert sich für Vielfalt, Integration und ein tolerantes Miteinander vor Ort.

Von Neues aus Dorsten1 Min. Lesezeit

In einer gemeinsamen Stellungnahme beziehen der bisherige Integrationsrat und der neue Ausschuss für Chancengleichheit und Integration in Dorsten klar Position zur aktuellen "Stadtbild"-Diskussion. Sie betonen, dass Aussagen auf Bundesebene, die Menschen anhand ihres äußeren Erscheinungsbildes kategorisieren, große Verunsicherung in der Bürgerschaft auslösen – ein Vorgehen, das dem gelebten Miteinander vor Ort widerspreche.

Solidarität in der Debatte um das Stadtbild

Die Gremien heben hervor, dass pauschale Zuschreibungen nicht der Realität im Alltag entsprechen. Vielmehr erleben sie tagtäglich, dass Vielfalt und Zusammenhalt zentrale Elemente des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Dorsten sind.

In ihrer gemeinsamen Position bringen sie zum Ausdruck: „Wir erleben täglich, dass pauschale Zuschreibungen unserem gelebten Miteinander widersprechen.“

Verantwortung und Engagement für Integration vor Ort

Der zukünftige Ausschuss für Chancengleichheit und Integration sieht sich in der Pflicht, die lokale Migrationspolitik aktiv mitzugestalten. Bereits jetzt werden gezielte Maßnahmen verfolgt, um Herausforderungen wie drohende Segregation oder fehlende Sprachkenntnisse zu begegnen. Gleichzeitig wird an neuen Lösungen und Verbesserungsansätzen für die Zukunft gearbeitet.

Appell für ein tolerantes und weltoffenes Miteinander

Die Integrationsgremien rufen die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich dazu auf, weiterhin gemeinsam für ein offenes, tolerantes und solidarisches Miteinander einzutreten. Sie ermutigen dazu, klar und aktiv gegen Rassismus Stellung zu beziehen.

Dorsten als Vorbild für gelebte Vielfalt

Migration, Vielfalt, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft werden als zentrale Stärken Dorstens hervorgehoben. Die Gremien betonen, dass diese Werte ein dauerhaftes Merkmal der Stadtgesellschaft bleiben müssen und die Zukunft Dorstens entscheidend prägen sollen.

Mit dem Aufruf zur gelebten Solidarität und zur aktiven Haltung gegen Rassismus positionieren sich die Integrationsgremien klar in der aktuellen Debatte und geben ein starkes Signal für ein respektvolles Zusammenleben in Dorsten.

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