Probealarm im Kreis Lippe: 190 Sirenen beim bundesweiten Warntag

Lippe testet am 10.9. rund 190 Sirenen beim Warntag: ab 11 Uhr Dauerton, dann Heulton und erneut Entwarnung. Wichtiges Verhalten im Ernstfall.

Von Kreis Lippe1 Min. Lesezeit
Probealarm im Kreis Lippe: 190 Sirenen beim bundesweiten Warntag

Foto: kreis-lippe.de

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Im Kreis Lippe werden am Donnerstag, 10. September, die rund 190 Sirenen im Rahmen des bundesweiten Warntags getestet. Mit dem Probealarm sollen die Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichen Warnsignalen vertraut gemacht und für das richtige Verhalten im Gefahrenfall sensibilisiert werden.

Der Probealarm beginnt ab 11 Uhr mit einem Dauerton. Dieses Signal bedeutet bei einer Großschadenslage Entwarnung, also dass die Gefahr vorbei ist. Anschließend folgt für eine Minute ein auf- und abschwellender Heulton. Im Ernstfall ist dies ein wichtiges Warnsignal für die Bevölkerung. Am Ende des Testlaufs ertönt erneut für eine Minute ein Dauerton als Entwarnung.

Bei einer Großschadenslage oder anderen akuten Gefahr sollen Bürgerinnen und Bürger den Lokalsender Radio Lippe einschalten, die Warn-Apps nutzen, auf Lautsprecherdurchsagen achten oder Hinweise auf den Internetseiten der Kreise und Kommunen beachten, um weitere Informationen abzuwarten. Da es sich lediglich um eine Probealarmierung handelt, werden an diesem Donnerstag keine Rundfunkdurchsagen im Radio gesendet.

Parallel dazu erfolgt eine Probealarmierung über die Warn-Apps „Katwarn“ und „NINA“. Außerdem testet der Bund erneut das System Cell Broadcast, das Warnmeldungen über alle Mobilfunknetze übermittelt. Damit Smartphones und andere Mobilfunkgeräte die Warnmeldung am 10. September und auch künftig anzeigen, müssen sie eingeschaltet sein, der Empfang von Notfallnachrichten muss aktiviert sein, und die Geräte müssen mit einem Mobilfunknetz verbunden sein. Zudem muss das Betriebssystem die Nachricht verarbeiten und darstellen können.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag und zur anschließenden Online-Umfrage zu den unterschiedlichen Warnkanälen gibt es auf den Internetseiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de und www.warntag-umfrage.de.

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