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Kreis Lippe stellt Förderantrag für Glasfaser-Ausbau

Der Kreis Lippe hat mit neun Kommunen einen Antrag gestellt.
Am Antrag beteiligen sich die Städte Blomberg, Horn-Bad Meinberg, Lage, Lemgo.
Außerdem beteiligen sich die Städte Lügde und Schieder-Schwalenberg.
Außerdem beteiligen sich die Gemeinden Extertal, Leopoldshöhe und Schlangen.
Der Antrag umfasst den Ausbau für rund 14.000 Adressen.
Der Antrag umfasst außerdem rund 16.800 Haushalte.
Die geschätzte Fördersumme liegt bei etwa 56,7 Millionen Euro.
Landrat Meinolf Haase erwartet eine Entscheidung bis Ende des Jahres.
Haase sagte, dass die Antragentscheidung bis Ende des Jahres erwartet werde.
Er sagte auch, dass die Bewerbung bei Erfolg rund 600 Kilometer bringt.
Dies sind nach Berechnungen Glasfasertrassen.
Er sagte weiter, dass zudem rund 170 Kilometer vorhandene Infrastruktur mitgenutzt werden soll.
Der Kreis Lippe betont, dass die Förderung auf enger Zusammenarbeit beruht.
Seit Februar 2026 intensivierte der Kreis den Austausch weiter.
Der Kreis führte dazu zahlreiche Gespräche mit Bürgermeistern.
Außerdem führte er Gespräche mit Verwaltungen.
Die Gespräche betrafen Ausbaukulissen, Förderbedingungen, Kosten und das weitere Vorgehen.
Der Kreis Lippe bündelt und koordiniert das Projekt über seine Stabsstelle Digitalisierung.
In den teilnehmenden Kommunen informierten die Bürgermeister über Ausbausituation und Kosten.
Hintergrund zum Förderprogramm und zum bisherigen Ausbau
Das aktuelle Förderprogramm „Gigabit-Richtlinie 2.0“ wurde am 31. März 2026 veröffentlicht.
Das Programm veröffentlichte das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung.
Das Bundesministerium heißt kurz BMDS.
Die Veröffentlichung erfolgte auf Bundesebene.
Die Antragsfrist endete am 15. September.
Die Förderquote hängt laut Kreis von der Finanzlage der Kommunen ab.
Die Förderquote liegt zwischen 85 und 95 Prozent.
Der Kreis nennt als förderfähig Adressen mit Bandbreiten unter 300 Megabit pro Sekunde.
Für den Download gelten Bandbreiten unter 300 Megabit pro Sekunde.
Für den Upload gelten Bandbreiten unter 150 Megabit pro Sekunde.
Diese Adressen werden nur dann gefördert, wenn kein Netzanbieter höhere Bandbreiten liefert.
Der Zeitraum dafür ist fünf Jahre.
Der Kreis nennt als Zeitraum die nächsten fünf Jahre.
Der Kreis berichtet von einem früheren geförderten Breitbandausbau.
Der Ausbau lief von 2016 bis 2023.
Daran waren 15 kreisangehörige Kommunen beteiligt.
In diesem Zeitraum erschloss der Kreis rund 15.000 Haushalte.
Der Kreis nennt dafür eine Fördersumme von rund 27 Millionen Euro.
Der Fokus lag auf Adressen mit einer Versorgungsrate unter 30 Megabit pro Sekunde.
Der eigenwirtschaftliche Ausbau durch Netzanbieter blieb danach in der Folge begrenzt.
Der Kreis beschreibt, dass angekündigte Netzausbauten teils nicht umgesetzt wurden.
Der Kreis verweist auf das Gigabit-Grundbuch des Bundes.
Dort weist der Kreis Lippe aktuell einen durchschnittlichen Glasfaseranteil von rund 72 Prozent aus.
Zum Vergleich nennt der Kreis Werte für Nordrhein-Westfalen.
Der Kreis nennt für Nordrhein-Westfalen rund 85 Prozent Glasfaseranteil als Durchschnitt.
Der Kreis nennt für die gesamte Bundesrepublik rund 81 Prozent als Durchschnitt.
Weitere Informationen nennt der Kreis unter dem Stichwort „Breitbandausbau“.
Die Webseite lautet www.kreis-lippe.de .
Einschätzung der Bürgermeisterkonferenz
Torben Blome ist Co-Sprecher der lippischen Bürgermeisterkonferenz.
Er sagte, dass die Zusammenarbeit eine Weichenstellung bedeutet.
Er sagte auch, dass die Abgabe des Förderantrages in Berlin eine Weichenstellung bedeutet.