Seniorin in Hürth‑Stotzheim am 7. Oktober Opfer von Telefonbetrug – Schmuck an unbekannten Täter übergeben

Seniorin in Hürth‑Stotzheim am 7. Okt. telefonisch betrogen, Schmuck an Verdächtigen übergeben – Polizei sucht Zeugen, Hinweis per 02271 81‑0.

Von Hürths Redaktion1 Min. Lesezeit
Neutrale Ermittlungen

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Am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, wurde eine Seniorin in Hürth‑Stotzheim von unbekannten Tätern telefonisch betrogen. Die Anrufer erzählten eine erfundene Geschichte über eine im Krankenhaus liegende Tochter, die angeblich eine teure Therapie im Ausland benötige, und übten dabei Druck auf die Frau aus. Gegen 12 Uhr hörte die Seniorin im Hintergrund Schreie, und im weiteren Verlauf des Tages erfolgten mehrere Anrufe, bei denen nach Schmuck gefragt wurde.

Gegen 21:15 Uhr erschien ein Tatverdächtiger – etwa 50 Jahre alt, circa 175 cm groß, mit dunklen Haaren und einer Glatze im vorderen Kopfbereich – an der Haustür der Seniorin in der Decksteiner Straße. Unter dem Vorwand, den Schmuck zu schätzen und in den kommenden Tagen zurückzubringen, übergab die Seniorin ihm ihre Wertgegenstände. Am nächsten Morgen informierte sie die Polizei, die den Vorfall aufnahm und eine Strafanzeige erstattete.

Polizeiliche Hinweise

Die Polizei Rhein‑Erft‑Kreis rät, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen und keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Unbekannte weiterzugeben. Polizeibeamte, Staatsanwälte, Bankmitarbeiter oder Ärzte verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Bei Verdacht sollten Sie das Gespräch beenden, selbst auflegen und die Notrufnummer 110 kontaktieren.

Zeugen gesucht

Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats 12 sind noch im Gange. Hinweise zum Tatverdächtigen oder zu verdächtigen Beobachtungen zur Tatzeit können telefonisch unter 02271 81‑0 oder per E‑Mail an [email protected] an die Polizei Rhein‑Erft‑Kreis übermittelt werden.

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