GrasParcours in Hürth eröffnet
Bürgermeister Dirk Breuer hat den „GrasParcours“ in Hürth eröffnet. Das Präventionsprojekt zur Cannabisaufklärung läuft vom 28. September bis zum 15. Oktober 2026 und richtet sich in diesem Jahr an 25 Schulklassen der Jahrgangsstufe 8. Bereits zum sechsten Mal ist der Parcours in Hürth zu Gast.
Mit dabei sind Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Realschule, des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, des Ernst-Mach-Gymnasiums, der Gemeinschaftshauptschule Kendenich und der Gesamtschule Hürth. Die Räumlichkeiten stellt die Salus-Klinik GmbH & Co. Hürth KG zur Verfügung.
Wissen über Cannabis an fünf Stationen
Der von der Drogenhilfe Köln entwickelte „GrasParcours“ vermittelt Wissen über Cannabis auf altersgerechte und abwechslungsreiche Weise. An fünf Stationen können die Jugendlichen ihr Wissen testen, ihre Einstellungen hinterfragen und mit Fachkräften ins Gespräch kommen. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Quiz und eine inszenierte Talkshow. An einer Hindernisstrecke mit Rauschbrille lässt sich außerdem nachvollziehen, wie ein veränderter Wahrnehmungszustand Orientierung und Reaktionsfähigkeit beeinflussen kann.
Der „GrasParcours“ ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil der Präventionsarbeit des Runden Tisches „Suchtprävention an den weiterführenden Schulen in Hürth“. In diesem Netzwerk arbeiten Schulsozialarbeit, Mobile Jugendarbeit, Offene Kinder- und Jugendarbeit, die Salus-Klinik GmbH & Co. Hürth KG sowie Lehrkräfte der weiterführenden Schulen gemeinsam an der Cannabisprävention. Auch die Fachstelle für Suchtprävention der Drogenhilfe Köln gehört dazu und unterstützt das Projekt mit Fachwissen, Schulungen, Materialien und bei der Durchführung.
Plakate sollen zusätzliche Aufmerksamkeit schaffen
Parallel zum „GrasParcours“ läuft im Stadtgebiet eine ergänzende Plakataktion. An zentralen Bushaltestellen informieren sogenannte „Big City Light Poster“ über Cannabis sowie über Präventions- und Beratungsangebote. Die Kampagne wurde ursprünglich als Initiative des Rhein-Erft-Kreises in enger Zusammenarbeit mit der Drogenhilfe Köln entwickelt. Ziel ist es, die Präventionsarbeit sichtbarer zu machen und Informationen niedrigschwellig zugänglich zu halten.
Die Pressemitteilung verweist zudem auf mögliche Auswirkungen von Cannabiskonsum gerade auf junge Menschen. Genannt werden Beeinträchtigungen der Lernfähigkeit und des Kurzzeitgedächtnisses sowie Verwirrtheit oder Angstzustände.