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8 Millionen Euro für deutsche Olympia-Athleten 2026

Sporthilfe erhöht Medaillenprämien und sichert langfristige Förderung für 184 Wintersportler

Von Herold Sport
8 Millionen Euro für deutsche Olympia-Athleten 2026
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Die Stiftung Deutsche Sporthilfe bleibt auch für die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina der zentrale Förderpartner für Deutschlands Top-Athletinnen und -Athleten. Alle 184 Olympia-Starterinnen und -Starter wurden im Laufe ihrer Karriere von der Stiftung unterstützt. Die Gesamtsumme der Förderungen beläuft sich hierbei auf rund 8 Millionen Euro, was die Bedeutung der finanziellen und ideellen Unterstützung eindrucksvoll unterstreicht.

Höhere und steuerfreie Medaillenprämien für 2026

Zur Förderung des Spitzensports hat die Stiftung die Medaillenprämien für die Olympischen Spiele deutlich erhöht. Die Prämie für die Silbermedaille steigt von bislang 15.000 auf 20.000 Euro, für Bronze gibt es 10.000 Euro. Die Goldprämie wurde ebenfalls angehoben. Dank eines Beschlusses des Bundestags sind diese Prämien erstmals steuerfrei – ein Novum, das die finanzielle Anerkennung für sportliche Höchstleistungen nachhaltig verbessert. Auch bei den Paralympischen Spielen profitieren Athletinnen und Athleten von dieser neuen Regelung.

Langfristige Förderung und Begleitung von Talenten

Karin Orgeldinger, Vorstand der Stiftung Deutsche Sporthilfe, betont die jahrelange und akribische Vorbereitung, die olympischer Erfolg erfordert. Die Stiftung begleitet Talente über die gesamte Laufbahn hinweg. Statistiken zeigen: Die durchschnittliche Förderdauer beträgt fast neun Jahre, einzelne Athleten werden aber auch deutlich länger unterstützt – wie Arlt mit 26 Jahren und vier Monaten oder Tobias Wendl mit 24 Jahren.

  • 40,8 Prozent der Geförderten hatten mindestens zehn Jahre Unterstützung.
  • Zahlreiche Athletinnen und Athleten wurden schon als Juniorsportler ausgezeichnet, darunter Rydzek (2011), Francesco Friedrich (2013, 2016) und Deborah Levi (2021).
  • Vielfältige Förderstrukturen für den Weg zur Spitze

    Die finanzielle Unterstützung erfolgt nicht nur durch die Grundförderung der Stiftung. Nationale Partner und Programme wie ElitePlus, die höchste Förderstufe, bieten zusätzliche Mittel. Zur Vorbereitung auf die Winterspiele 2026 erhalten 46 Top-Athletinnen und -Athleten aus 30 Sportarten, darunter Snowboarderin Annika Morgan, Eiskunstläufer Nikita Volodin und die Bobpiloten Johannes Lochner, Georg Fleischhauer und Thorsten Margis, monatlich 1.000 Euro Förderung.

    • 64 Olympiastarter wurden schon frühzeitig durch das Nachwuchselite-Programm begleitet.
    • Studierende unter den Nominierten erhalten zusätzlich 300 Euro monatlich über das Sport-Stipendium.
    • Direkte und umfangreiche Mittel für Wintersportler

      Im aktuellen Olympiazyklus seit März 2022 flossen 685.250 Euro direkt an die aktiven Athletinnen und Athleten. Insgesamt wurden 2,3 Millionen Euro an Bundesmitteln für olympische Wintersportler ausgeschüttet – ein Beleg für die anhaltende Unterstützung der Athleten auf ihrem Weg nach Mailand-Cortina.

      Weitere Fördermöglichkeiten und Informationen

      Für den Wintersport engagiert sich die Stiftung aktuell auch durch die Spendenkampagne #wirgehenweiter. Unterstützerinnen und Unterstützer können durch Team-Patenschaften gezielt bestimmte Sportarten wie Biathlon oder Eishockey fördern. Kostenlose Bildmaterialien zur Förderung der Olympiamannschaft und eine Grafik zu den Medaillenprämien stehen zur Verfügung.

      Mit vielfältigen Förderprogrammen und neuen steuerfreien Prämien schafft die Stiftung Deutsche Sporthilfe die Voraussetzungen, damit Deutschlands Athletinnen und Athleten optimal auf die Winterspiele 2026 vorbereitet sind.

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