Iris Berben fordert mehr Frauen in Spitzenämtern
In der Talkshow „maischberger“ spricht sich die Schauspielerin für Gleichstellung und ein neues Frauenbild in Politik und Medien aus
Die renommierte Schauspielerin Iris Berben hat erneut eine Debatte über Gleichberechtigung und die Repräsentation von Frauen in politischen Spitzenämtern angestoßen. In der aktuellen Ausgabe der Talksendung „maischberger“ spricht sich Berben offen für mehr Frauen in höchsten Staatsämtern aus und fordert, dass Gleichstellung in diesem Bereich längst Normalität sein sollte.
Iris Berben plädiert für mehr Frauen in Machtpositionen
Während ihres Auftritts in der Sendung betonte Iris Berben die Notwendigkeit, Frauen gezielt in politische Ämter zu bringen. Sie äußerte: „Es ist viel Zeit, für ganz viele Frauen, in die Ämter zu kommen. Solange wir das einfordern müssen, ist das immer noch keine Normalität.“
Besonders das Amt der Bundespräsidentin steht für Berben im Fokus: „Kommt her, Mädels, macht es!“ Sie stellt klar, dass das höchste Staatsamt für Frauen offen sein muss und plädiert für einen gesellschaftlichen Wandel auf höchster Ebene. Auf die Frage, ob die Zeit für eine Bundespräsidentin gekommen sei, antwortet sie unmissverständlich: „Absolut.“
Appell an Frauen und kritische Einordnung
Als Wahlfrau der SPD bei der Bundespräsidentenwahl 2022, bei der Frank-Walter Steinmeier kandidierte, appelliert Berben explizit an andere Frauen: „Kommt her, Mädels, macht es!“ Sie betont, wie wichtig es ist, dass Frauen ihre Rechte selbstbewusst vertreten und sich nicht von Kritik verunsichern lassen. Für Berben steht fest: „Du musst Menschen an die Hand nehmen und vielen erklären.“
Gesellschaftliche Herausforderungen und die „woke“-Bewegung
Berben setzt sich zudem mit den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen auseinander. Sie sieht Parallelen zwischen den heutigen Bewegungen und den Umwälzungen der 1968er Jahre, aus denen sie selbst stammt. Ihr Fazit: „Ich komme aus den 68ern, da haben wir mit brachialer Gewalt versucht, etwas zu verändern. Wahrscheinlich muss das Pendel sehr weit ausschlagen.“ Offenheit für Diskussionen über gesellschaftliche Fortschritte und die eigene Wahrnehmung ist für Berben selbstverständlich.
Frauenbild im Film: Sichtbarkeit und Selbstbewusstsein
Auch mit Blick auf Kino und Fernsehen kritisiert Berben die geringe Sichtbarkeit von Frauen, insbesondere ab einem Alter von 40 Jahren. Sie hebt hervor, dass es nur wenige Ausnahmen in der Branche gibt. In ihrem aktuellen Film hat sie ein Frauenbild verkörpert, das sie selbst fordert und mitträgt.
Ausstrahlungstermin und Produktion
Das vollständige Gespräch mit Iris Berben ist diesen Mittwoch in der Talksendung „maischberger“ im Ersten zu sehen. Die Sendung wird vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) gemeinsam mit Schwartzkopff TV und Vincent productions GmbH produziert.
Fotos zur Sendunghttps://presse-foto.de
Mit ihren klaren Worten und Forderungen leistet Iris Berben einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um Gleichberechtigung und die Rolle von Frauen in Medien und Politik. Die weitere Entwicklung in Politik und Gesellschaft bleibt spannend und wird von vielen mit Aufmerksamkeit verfolgt.
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